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Profitieren von De-Minimis-Zuschüssen

Redakteur: Christoph Baeuchle

Seit Anfang Januar können Unternehmen mit schweren Lkws wieder De-Minimis-Zuschüsse für Investitionen beantragen. Gezahlt wird, bis der Fördertopf leer ist. Entsprechend sollten die Unternehmen nicht zu lange warten.

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Die De-Minimis-Förderung der aktuellen Periode läuft noch bis Ende September 2020 beziehungsweise so lange, bis der Topf leer ist.
Die De-Minimis-Förderung der aktuellen Periode läuft noch bis Ende September 2020 beziehungsweise so lange, bis der Topf leer ist.
(Bild: Bild: Pixabay, CC0 Public Domain)

Die seit 2009 laufende De-Minimis-Förderung des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) ist in die nächsten Runde gegangen. Noch bis Ende September 2020 können Unternehmen mit schweren Lkws finanzielle Unterstützung beantragen. Allerdings rät die Wirtschaftsabteilung des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), nicht zu lange zu warten: Die Nachfrage sei erfahrungsgemäß groß und das BAG bearbeite die Förderanträge nach dem Eingangsdatum –- bis die verfügbaren Mittel ausgeschöpft sind.

Zuschüsse gibt es für Investitionen in „überobligatorische“ Sicherheits- und Umweltmaßnahmen. Darüber hinaus unterstützt das BAG im Rahmen der Mautharmonisierung rund 250 Sicherheits- und Umweltmaßnahmen: vor allem Reifen, Telematik, Assistenzsysteme, Truck-Features, Berufskleidung und Diebstahlschutz.

Fünf wichtige Regeln für die De-Minimis-Förderung :

  • Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) bezuschusst höchstens 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Die zuwendungsfähigen Ausgaben entsprechen in der Regel den tatsächlichen Nettoausgaben.
  • Die Gesamthöhe der Förderung ergibt sich aus dem Betrag von 2.000 Euro multipliziert mit der Zahl der zum 1. Dezember 2019 in Deutschland zugelassenen Nutzfahrzeuge über 7,5 Tonnen. Die jährliche Zuwendung ist begrenzt auf 33.000 Euro je Unternehmensverbund.
  • Es können maximal fünf De-Minimis-Maßnahmen pro Jahr und Unternehmen beantragt werden. Durchführen müssen Unternehmen sie spätestens fünf Monate nach Zugang des Zuwendungsbescheids.
  • Fünf Monate nach Zugang des Zuwendungsbescheids müssen Verwendungsnachweise (Kauf, einmalige Beratungen) und Nachweise zum Vertragsabschluss (Miete, Leasing, langfristige Beratungen) vorliegen.
  • Die Unterlagen für die Förderung stellt das BAG online auf seinem E-Service-Portal zur Verfügung. Darüber erfolgt auch die Antragstellung.

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