Quartalszahlen Rabattschlacht drückt BYD-Gewinn um mehr als die Hälfte

Von dpa 1 min Lesedauer

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Der Quartalsgewinn des chinesischen Elektroautoriesen BYD brach um 55 Prozent ein. Rabattschlachten und wegfallende Förderungen setzen dem Konzern im Heimatmarkt zu. Die Problem daheim soll der Export der Autos richten – die Auslandsverkäufe legten bereits um über 50 Prozent zu.

Der chinesische Autobauer BYD hat zunehmend Probleme auf dem Heimatmarkt.(Bild:  BYD)
Der chinesische Autobauer BYD hat zunehmend Probleme auf dem Heimatmarkt.
(Bild: BYD)

Der chinesische Elektroautoriese BYD hat im ersten Quartal wegen der Rabattschlacht im Heimatmarkt so wenig Gewinn gemacht wie seit über drei Jahren nicht. Unter dem Strich rutschte der Überschuss um 55 Prozent auf 4,08 Milliarden chinesische Yuan (509 Millionen Euro) ab, wie das Unternehmen mit Sitz in Shenzen am Dienstag mitteilte. Analysten hatten mit einem Rückgang in dieser Größenordnung gerechnet.

Es ist der vierte Rückgang des Quartalsgewinns in Folge. Der Umsatz schrumpfte um zwölf Prozent auf 150,2 Milliarden Yuan. Die Aktie des Volkswagen-Konkurrenten fiel in Hongkong um mehr als zwei Prozent. Die harte Konkurrenz von Anbietern wie Geely und Xiaomi sorgt in der Volksrepublik für sinkende Verkaufspreise, BYD muss mehr und mehr Rabatte einräumen. Zudem rutscht der Absatz von Elektroautos in China derzeit ab, weil die Regierung die Förderung zusammengestrichen hat.

Im ersten Quartal verkaufte BYD rund 700.000 Fahrzeuge und damit 30 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Mit der Flaute in China in den ersten Jahresmonaten verlegt sich der Anbieter mehr und mehr auf den Export ins Ausland - im ersten Quartal zogen die Verkäufe außerhalb Chinas um über die Hälfte an.

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