Dacia Sandero soll wegen undichter Kraftstoffleitungen in die Werkstatt

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Marie-Madeleine Aust

Etwas über 1.400 im vergangenen und in diesem Jahr gebaute Kleinwagen müssen hierzulande für eine knappe Stunde in die Vertragswerkstatt. Sonst besteht Brandgefahr.

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Weltweit ruft Renault 20.600 Exemplare der dritten Generation des Dacia Sandero zurück.
Weltweit ruft Renault 20.600 Exemplare der dritten Generation des Dacia Sandero zurück.
(Bild: Dacia)

Renault ruft derzeit weltweit 20.600 Exemplare des Dacia Sandero zurück – davon etwas über 1.400 in Deutschland. Es geht um die dritte Generation mit dem leistungsschwächsten Ottomotor (SCe65 mit 49kW/67PS). Sie liefen laut Martin Zimmermann, Vorstand Kommunikation der Renault Deutschland AG, im Werk Tanger zwischen 13. Februar 2020 und 8. August 2021 vom Band, im Werk Pitesti vom 11. März 2020 bis 25. September 2021 und im Werk Somaca vom 11. November 2020 bis 9. August 2021.

Ursache für den Rückruf ist Zimmermann zufolge eine mögliche Undichtigkeit an einer Kraftstoffleitung im Motorraum. „Es können unterschiedliche Auswirkungen auftreten: Kraftstoffgeruch, Aufleuchten der Einspritzleuchte auf der Instrumententafel oder abnormaler Motorbetrieb und Brandgefahr“, erklärte er auf Anfrage. Zum aktuellen Zeitpunkt seien vereinzelte Kundenvorfälle in Frankreich bekannt, jedoch keine Personenschäden, betonte er.

Der Tausch der Leitung im Vertragsbetrieb soll laut Herstellervorgabe etwa 50 Minuten dauern. Anschließend erfolgt ein Vermerk im internen Händlernetz unter dem Aktionscode „0DPP“. Die Maßnahme lief Mitte Oktober an.

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