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So erleben Deutschlands Autohändler den „Wumms“

| Autor: Wolfgang Michel

Wie wirkt sich die reduzierte Mehrwertsteuer auf das Neu- und Gebrauchtwagengeschäft aus? Hilft der erhöhte Bonus beim Verkauf von E-Autos? Welche Marken profitieren, welche verlieren? Deutschlands Autohändler bilanzieren und prognostizieren – bei einem Punkt sind sie alle einer Meinung.

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„Wir wollen mit „Wumms“ aus der Krise kommen“, hatte Bundesfinanzminister Olaf Scholz am 3. Juni verkündet.
„Wir wollen mit „Wumms“ aus der Krise kommen“, hatte Bundesfinanzminister Olaf Scholz am 3. Juni verkündet.
(Bild: Bundesministerium der Finanzen)

„Wir wollen mit „Wumms“ aus der Krise kommen.“ An dieser Aussage wird sich Olaf Scholz spätestens zur Bundestagswahl im Herbst 2021 messen lassen müssen – wahrscheinlich aber bereits zum Jahresende 2020. Gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel präsentierte Deutschlands Finanzminister am 3. Juni das Konjunkturpaket der Bundesregierung.

Die von Teilen der Autobranche erhoffte Kaufprämie für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor blieb zwar aus, jedoch wurde der Umweltbonus für E-Autos verdoppelt. Ferner verkündete Scholz die bis zum Jahresende geltenden reduzierten Mehrwertsteuersätze von 16 bzw. 5 Prozent. Diese wiederum bezeichnete Markus Söder am 4. Juni als Herzstück des Konjunkturpakets. Seiner Meinung nach würde auch die Autobranche, von der um drei Prozent abgesenkten Mehrwertsteuer profitieren. Der im Umgang mit der Coronakrise besonders vorsichtige Bayerische Ministerpräsident schränkte jedoch ein: „Ob es ein „Wumms“ ist, weiß ich nicht. Es ist auf jeden Fall ein großer Schritt nach vorne.“

Über den Autor

 Wolfgang Michel

Wolfgang Michel

Chefredakteur »kfz-betrieb«