Ford-Rückruf Brüchige Antriebswelle

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Etwa 6.600 Mustang Mach-E droht ein Antriebskraftverlust oder ein Wegrollen in der Parkposition. Die Abhilfemaßnahme lässt mal wieder auf sich warten.

Über 40.000 Mustang Mach-E, die auf europäischen Straßen unterwegs sind, müssen bei den Servicepartnern vorgestellt werden. (Bild:  Ford)
Über 40.000 Mustang Mach-E, die auf europäischen Straßen unterwegs sind, müssen bei den Servicepartnern vorgestellt werden.
(Bild: Ford)

Ford hat einen Rückruf für 6.600 Mustang Mach-E mit Hinterradantrieb in Deutschland angekündigt. Beim Stromer könnte die Ritzelwelle des Hinterachsdifferenzials brechen, sagte ein Sprecher der Ford-Werke auf Anfrage. Es könne „zu einem Verlust der Antriebskraft oder einer unbeabsichtigten Fahrzeugbewegung kommen, wenn die Gangstellung ‚Park‘ gewählt wird, ohne dass die Feststellbremse angezogen ist“, erklärte er.

Wie kürzlich schon beim Rückruf mit der internen Kennung „26S31“, lagen dem Sprecher auch zur neuen Maßnahme mit dem Code „26S50“ noch keine Reparaturanweisungen vor. Es dürfte aber immerhin ein Tausch des fehlerhaften Bauteils anstehen und nicht bloß ein Softwareupdate. In den USA wurde den Kunden für das letzte Quartal dieses Jahres eine Abhilfe in Aussicht gestellt, wobei die US-Verkehrssicherheitsbehörde eher von Ende Dezember ausgeht.

In den Vereinigten Staaten sind fast 43.000 Exemplare betroffen. In Europa dürften es weitere 41.000 sein. Inkludiert sind laut dem Sprecher elektrische Mustangs aus dem Bauzeitraum März 2020 bis Dezember 2023.

Ob beziehungsweise ab wann konkrete Fahrgestellnummern in die Rückruf-Abfrage des Herstellers online eingegeben werden können, ist noch nicht bekannt. Eine Telefon-Hotline ist unter 0221 – 9999 2999 erreichbar.

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