Mercedes-Servicepartner Thomas Bartmann zieht sich aus VVMB-Vorstand zurück

Von Yvonne Simon 2 min Lesedauer

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Der Unternehmer war seit 1994 im Vorstand des Verbands aktiv, davon acht Jahre als Vorstandssprecher. Komplett aus dem VVMB verabschieden wird sich Bartmann nicht.

Nach 32 Jahren im VVMB-Vorstand wurde Thomas Bartmann Ende September in Wien verabschiedet.(Bild:  VVMB)
Nach 32 Jahren im VVMB-Vorstand wurde Thomas Bartmann Ende September in Wien verabschiedet.
(Bild: VVMB)

Thomas Bartmann ist nach 32 Jahren aus dem Vorstand des Verbands der Vertrags- und Servicepartner für Mercedes-Benz (VVMB) ausgeschieden. Das gab der Verband in einer Pressemitteilung bekannt. Seine Nachfolge als stellvertretender Vorstandssprecher hat Matthias Werner (Autohaus Werner, Weyhe-Leeste) übernommen. Sprecher des Verbands, der rund 285 Mercedes-Benz-Servicepartner in Deutschland vertritt, bleibt Heiko Ehret (Autohaus Heinz Santo, Freiburg).

Bartmann hatte zwischen 2006 und 2014 als Vorstandssprecher an der Spitze des Verbands gestanden, seitdem war er als stellvertretender Vorstandssprecher aktiv.

Der Geschäftsführer des Autohauses Bartmann in Pfungstadt kam bereits 1994 in den VVMB-Vorstand, kurz nach der Gründung des Verbands in seiner heutigen Form. Er wurde in jeder Wahlperiode direkt von den Mitgliedern gewählt und setzte sich in seiner Amtszeit vor allem im Arbeitskreis Technik und Service ein – zunächst als stellvertretender Sprecher, später als Sprecher des Arbeitskreises Service. Bis 2024 war er zudem Delegierter für das Niederlassungsgebiet Darmstadt, bis diese Funktion abgeschafft wurde.

Der Verband würdigt Bartmanns „stets vertrauensvolle, sachorientierte und inhaltlich fundierte Zusammenarbeit mit den Herstellern“. Es sei ihm ein Anliegen gewesen, unterschiedliche Interessen und Sichtweisen zusammenzuführen und nach tragfähigen Lösungen zu suchen. Seine „verbindliche und ausgleichende Art“ habe wesentlich zu einer konstruktiven und partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Servicebetrieben, Verband und Herstellern beigetragen.

Bartmann habe immer klar auf der Seite der Betriebe gestanden, besonders der kleineren. Im Blick hatte der Unternehmer dabei eine faire Vergütung, die Marge der Partner sowie nachvollziehbare Maßstäbe, an denen die Betriebe gemessen werden. In seiner Zeit als Vorstandssprecher führte er unter anderem den Dialog mit dem Hersteller zur Umsetzung der Gruppenfreistellungsverordnung (GVO). Der Verband schreibt: „Durch das Ausscheiden von Thomas Bartmann verliert der VVMB eine prägende Persönlichkeit, die den Verband über mehr als drei Jahrzehnte entscheidend mitgestaltet hat“.

Bartmann wird Ehrenvorsitzender

Verabschiedet wurde Bartmann Ende September in Wien. In Zukunft soll der Unternehmer Ehrenvorsitzender des VVMB werden. Dafür habe sich der Vorstand in einer Sitzung vom 24. September einstimmig ausgesprochen. Außerdem bleibt er im europäischen Verband FEAC für den VVMB tätig. Vorstandssprecher Heiko Ehret sagt: „Thomas Bartmann hat oft früher als andere gesehen, was auf die Betriebe zukommt. Wir sind froh, dass uns seine Erfahrung auch künftig erhalten bleibt“.

Zum 1. Oktober hat turnusgemäß die neue Amtsperiode 2026 bis 2030 begonnen. Neben Bartmann ist auch Alexander Zittel aus dem VVMB-Vorstand ausgeschieden. Neu im Gremium sind Jan Peters (Völcker + Peters, Leer) und Stefan Schmid (Franz Schmid, Holzkirchen). Weiterhin gehören dem Vorstand außerdem Maximilian Bartmann (Autohaus Bartmann, Pfungstadt), Thomas Beineke (Autohaus Beineke, Holzminden), Susanne Oppel (Autohaus Oppel, Ansbach), Markus Pettendrup (Herbert Köpper, Dorsten) und Daniel Singhof (Otto Singhof, Nastätten) an. Die Geschäftsstelle in Berlin steht auch künftig unter der Leitung von Geschäftsführer Ingmar Pelz.

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