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Volvo: Schauschrauben auf Schwedisch

| Autor: Julia Mauritz

Einen seit Jahrzehnten festgefahrenen Prozess aufzubrechen und neu aufzusetzen, um die Effizienz spürbar zu steigern – dieser Aufgabe hat sich Volvo mit seinem Servicekonzept „Volvo Personal Service“ gestellt. Zwei sehr unterschiedliche Betriebe zeigen, wie es sich in der Praxis bewährt.

(Bild: Volvo)

Eine Million Werkstattdurchläufe wird es in den Volvo-Werkstätten 2020 geben, prognostiziert Frank Denzin, Direktor Customer Service bei Volvo Car Germany – und diese werden deutschlandweit nur gut 300 Vertriebs- und Servicepartner managen. Trotz des starken Wachstums in den vergangenen Jahren und den erwarteten 60.000 Neuzulassungen bis 2020 baut der schwedische Hersteller sein Vertriebs- und Servicenetz in Deutschland nicht aus. Stattdessen arbeitet er daran, die Serviceeffizienz in den vorhandenen Betrieben zu steigern – und zwar mithilfe des Konzepts Volvo Personal Service (VPS). Vor drei Jahren wurde dieses im Rahmen eines Pilotprojekts bei den ersten Volvo-Autohäusern eingeführt. Aktuell sind gut 80 Betriebe dafür zertifiziert; bis Ende 2019 soll die Zahl der VPS-Partner auf 120 Betriebe steigen. „Da die großen Volvo-Händler unser neues Konzept bereits umgesetzt haben, werden wir bis Ende des Jahres rund 80 Prozent der Kundenkontakte darüber abbilden“, schildert Denzin.

Die Arbeit im Team und der direkte Kundenkontakt lassen „die Mechaniker und Mechanikerinnen aufblühen“ – wie hier im Autohaus Amthauer.
Die Arbeit im Team und der direkte Kundenkontakt lassen „die Mechaniker und Mechanikerinnen aufblühen“ – wie hier im Autohaus Amthauer.
(Bild: Amthauer)

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 Julia Mauritz

Julia Mauritz

Redakteurin