KI im Autohaus ZDK und Carvinci begründen Kooperation

Von Nick Luhmann 2 min Lesedauer

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Die Plattform des Dienstleisters Carvinci bündelt mehr als 300 KI-Anwendungen für typische Aufgaben im Automobilhandel. Eine Kooperation mit dem ZDK soll Kfz-Betrieben Hilfe bei der Anwendung von KI bieten.

KI-Anwendungsmöglichkeiten bieten sich vor allem bei der telefonischen Kundenbetreuung. Sie sind inzwischen so weit entwickelt, dass sie Kundenanliegen vollständig und korrekt abwickeln können. Verhinderte Servicemitarbeiter und Verkäufer müssen ihre Tätigkeit nicht unterbrechen und Kunden werden trotzdem bedient. (Bild:  ProMotor)
KI-Anwendungsmöglichkeiten bieten sich vor allem bei der telefonischen Kundenbetreuung. Sie sind inzwischen so weit entwickelt, dass sie Kundenanliegen vollständig und korrekt abwickeln können. Verhinderte Servicemitarbeiter und Verkäufer müssen ihre Tätigkeit nicht unterbrechen und Kunden werden trotzdem bedient.
(Bild: ProMotor)

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) begründet eine strategische Kooperation mit Carvinci, um Autohäusern, die Mitglied eines ZDK-Mitgliedverbands sind, den praktischen Einsatz von künstlicher Intelligenz in einem Rahmenvertrag zu ermöglichen. Die speziell für den Automobilhandel entwickelte KI-Plattform bündelt mehr als 300 Anwendungen für typische Aufgaben in Verkauf, Service, Marketing, Verwaltung und Personal.

Entscheidend ist für den ZDK der konkrete betriebliche Nutzen für seine Mitglieder. Die neue Kooperation bringt praxiserprobte KI-Anwendungen direkt in den Autohausalltag. Ziel ist es, KI im Automobilhandel dort einzusetzen, wo sie Beschäftigte im Tagesgeschäft spürbar entlasten sowie betriebliche Abläufe in den Bereichen Verkauf, Aftersales, Marketing, Verwaltung und Personal erleichtern kann.

„Künstliche Intelligenz wird für die Betriebe dann interessant, wenn sie im Alltag einen konkreten und messbaren Nutzen bringt. Mit Carvinci haben wir einen Partner gewonnen, der die Anforderungen des Automobilhandels kennt und KI für typische Aufgaben in der betrieblichen Praxis zugänglich macht“, erklärt der ZDK.

KI-unterstützte Einsatzmöglichkeiten

Die Einsatzmöglichkeiten reichen von der KI-gestützten Bearbeitung komplexer Kundenreklamationen und Gewährleistungsfälle über die Unterstützung bei Versicherungsabrechnungen bis hin zur Erstellung von Verkaufsangeboten, Marketingkampagnen und betriebswirtschaftlichen Auswertungen. Dafür stehen spezialisierte, auf den Automobilhandel zugeschnittene KI-Agenten zur Verfügung.

Ein unternehmensspezifisches Autohaus-GPT ermöglicht es zudem, internes Wissen, beispielsweise aus Gewährleistungsrichtlinien, CRM- und DMS-Systemen sowie betrieblichen Prozessen, intelligent zu erschließen und direkt im Arbeitsalltag nutzbar zu machen.

Server in der EU

Mehr als 200 Autohäuser setzen laut Anbieter die Software bereits erfolgreich ein. ZDK-Mitgliedsbetriebe profitieren dabei von Sonderkonditionen. Der Zugang zur Plattform ist unkompliziert: Laut Carvinci ist ihre Nutzung ohne aufwendige Schnittstellenanpassungen oder ein separates IT-Projekt möglich. Die Server werden nach Angaben des Anbieters ausschließlich in der EU betrieben. Zudem werden Kundeneingaben nicht zum Training von KI-Modellen verwendet. Ergänzend bietet Carvinci die Weiterbildung „KI-Manager:in im Autohaus mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation“ an, mit der KI-Fachkräfte gezielt für den professionellen Einsatz Künstlicher Intelligenz im Autohaus qualifiziert werden.

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