Energiekosten Zwischen Kostendruck und grüner Wende

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 8 min Lesedauer

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Steigende Energiepreise setzen Autohäuser und freie Servicebetriebe massiv unter Druck. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Die Branche reagiert mit Preiserhöhungen, Effizienzmaßnahmen und dem Blick auf erneuerbare Energien – doch nicht wenige Betriebe bleiben auch passiv.

Die eigene Photovoltaik-Anlage ist für die meisten Kfz-Betriebe die beste Antwort auf steigende Energiepreise.(Bild:  KI-generiert)
Die eigene Photovoltaik-Anlage ist für die meisten Kfz-Betriebe die beste Antwort auf steigende Energiepreise.
(Bild: KI-generiert)

Hebebühnen und Werkstatttore surren elektrisch auf und ab, der Kompressor brummt, und über allem brennt Licht – viel Licht. Das Kfz-Gewerbe ist ein erheblicher Energieverbraucher. Große Ausstellungshallen müssen ganzjährig beheizt und beleuchtet werden, Kompressoren und Druckluftanlagen laufen nahezu pausenlos, Diagnoserechner, Waschstraßen, Lackierkabinen – all das will mit Energie versorgt sein. Kein Wunder also, dass die anhaltend hohen Energiepreise die Branche stark beschäftigen.

Wie groß der Druck mittlerweile ist, belegt eine aktuelle Branchenerhebung von Wolk & Nikolic After Sales Intelligence, durchgeführt im Frühjahr 2026 im Auftrag von »kfz-betrieb« und TÜV Rheinland. Das Ergebnis zeichnet das Bild einer Branche, die reagiert, manchmal zögert und dabei vor strukturellen Hürden steht, die über das einzelne Unternehmen weit hinausreichen.