Quartalsergebnis Absatzrückgang bei Stellantis

Quelle: dpa/jr 2 min Lesedauer

Der Vielmarkenkonzern verkaufte im dritten Quartal etwas weniger Fahrzeuge als vor einem Jahr. Europas stärkerer Absatz reichte nicht, um die Rückgänge in anderen Regionen auszugleichen.

(Bild:  Rehberg / VCG)
(Bild: Rehberg / VCG)

Stellantis hat im dritten Quartal etwas weniger Fahrzeuge verkauft als ein Jahr zuvor. Der Absatz ging um ein Prozent auf knapp 1,3 Millionen Fahrzeuge zurück, wie die Opel-Mutter in Amsterdam auf Basis vorläufiger Schätzungen mitteilte.

Eine höhere Nachfrage vor allem nach E-Autos in Europa konnte Rückgänge in Nordamerika und in der Region Naher Osten und Afrika nicht wettmachen. Während es im nach Stückzahlen größten Markt Europa um zehn Prozent nach oben ging, schrumpfte die Nachfrage in Nordamerika vor allem wegen geplanter Produktionsunterbrechungen im Sommer um zwölf Prozent.

Am Opel-Stammsitz wird für die kommenden zwei Wochen die Produktion des Kompaktmodells Astra unterbrochen. Grund seien geplante Umbauarbeiten und vorbeugende Instandhaltungsmaßnahmen, bestätigte eine Sprecherin mehrere Medienberichte.

In Eisenach ruht die Produktion ebenfalls – bereits seit Monatsbeginn und insgesamt für drei Wochen. Dem Vernehmen nach soll im Zuge von Instandhaltungsarbeiten auch die potenzielle Kapazität für die Fertigung von Elektrofahrzeugen von 45 auf 70 Prozent erhöht werden.

AUTOMOTIVE BUSINESS DAY 2027

Automotive Business Days

Ein Tag, volle Power: Erhalten Sie die wichtigsten Insights, Inspirationen sowie praktische Tipps von Profis aus Autohäusern und Werkstätten kompakt und effizient an einem Tag. Beim Automotive Business Day am 15. Juni 2027 in Würzburg erwarten Sie Best Practices und praxisnahe Vorträge zu den Themen, die Autohäuser aller Größen beschäftigen.

Schon gewusst? Als Autohändler oder Kfz-Betrieb profitieren Sie von besonders attraktiven Buchungskonditionen.

Der Konzern mit italienischen, französischen und amerikanischen Wurzeln war auf seinem lukrativsten Markt USA in den vergangenen Jahren in schwere Bedrängnis geraten. Neben hausgemachten Problemen von zu hoher Produktion und Preisverfall belastete die politische Kehrtwende unter US-Präsident Donald Trump bei Elektroautos den Anbieter, der vor allem wegen hoher Abschreibungen im vergangenen Jahr einen Rekordverlust von 22,3 Milliarden Euro erlitt.

Der neue Chef Antonio Filosa setzt in den USA nun wieder verstärkt auf Verbrennerantriebe bei den großen SUVs und Pickups von Marken wie Ram und Jeep. Überhaupt konzentriert er fortan die meisten Investitionen auf die Kernmarken Jeep, Ram, Peugeot und Fiat. Die Europasparte des Volkswagen-Rivalen soll insgesamt schrumpfen; die Produktionskapazitäten werden verringert.

(ID:50986639)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung