AVL: „Der schnellste Autoscan der Welt“

Redakteur: Steffen Dominsky

Das Unternehmen AVL demonstriert mithilfe seiner neuesten Produktentwicklungen, wie Werkstätten in Sachen Abgas- und Steuergerätediagnose zur Poleposition gelangen sollen.

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Führt schneller zum Ziel: Die neue Diagnosesoftware von AVL.
Führt schneller zum Ziel: Die neue Diagnosesoftware von AVL.
( AVL )

Ende der zwanziger Jahre mussten die Menschen einen Handkarren voller Geldbündel bemühen, wollten sie zum Einkaufen gehen. Auch wenn sich heute der Markt für Finanzen hierzulande bisher (noch) nicht derart inflationär entwickelt hat, ein anderer hat es: der für Elektronik moderner Automobile. Kein neues Modell ohne zusätzliche E-Features, kein Fahrzeugsystem, das nicht irgendwie elektrifiziert wird.

Auch Werkstätten benötigen heutzutage immer öfter geeignete „Handwagen“, sprich Abgas- bzw. Diagnosewagen, um an ihr Ziel, den erfolgreichen Verkauf von Serviceleistungen, zu kommen. Ein Unternehmen, das diese Wagen bereits seit vielen Jahren erfolgreich produziert und auf den Markt bringt, ist AVL – besser gesagt AVL Ditest. Die österreichische AVL-Mutter entwickelt als weltweit größtes, privates und unabhängiges Unternehmen vor allem Motoren sowie Mess- und Prüftechnik für Fahrzeughersteller. Aufgabe der deutschen Ditest-Tochter ist es, Kfz-Betriebe und Prüforganisationen mit besagtem Diagnoseequipment auszustatten.

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Damit Werkstätten den Anschluss an unsere „rollenden Computer“ künftig nicht verpassen, haben die im fränkischen Fürth beheimateten Diagnoseexperten ihr aktuelles Geräte- und Softwareangebot umfangreich erneuert bzw. erweitert. Zu den Neuheiten zählt AVLs jüngster Sproß, die neue und über alle Geräteplattformen hinweg einheitliche Diagnosesoftware „XDS 1000“.

Mit Geschwindigkeit zum Ziel

In dem Bit-und-Byte-Produkt stecken satte 20 Jahre Diagnose-Know-how, das sich AVL Ditest im Zuge seines Engagements im freien Servicemarkt und dank zahlreicher Kooperationen mit Fahrzeugherstellern erarbeitet hat. Vorrangiges Entwicklungsziel der Ingenieure: Die Bedienung ihrer Software schneller und einfacher zu machen, um so den Zeitaufwand für Diagnosearbeiten, aber auch nötigen Schulungsaufwand zu reduzieren. Dass ihnen das gelungen ist, zeigte kürzlich eine Vorführung der AVL-Ditest-Truppe um Geschäftsführer Harald Hahn und Vertriebsleiter Ralf Kerssenfischer.

Auffälligstes Merkmal von XDS 1000 ist der Bildschirmaufbau: Er ist dreigeteilt (Arbeitsfeld, Menüleiste, Kopfleiste), bietet einen klaren Überblick und verzichtet auf unnötigen Schnickschnack. Er ermöglicht dem Nutzer eine einfachere Fahrzeugauswahl als bisher. „Lediglich drei Klicks sind nötig, um das gewünschte Fahrzeug intuitiv und schnell auszuwählen und mit der Diagnose beginnen zu können“, beschreibt Diagnoseentwicklungsleiter Marcel Wendland das Konzept.

Anders als bei anderen Anbietern muss der AVL-Nutzer nicht wissen, welcher Motor verbaut ist, welche Karosserievariante er vor sich hat oder gar welcher Typ Motorelektronik verbaut ist. Einfach Hersteller, Modellreihe und Typ auswählen, fertig. Alternativ kann er mittels semantischer Suchfunktion à la Google das Modell im Handumdrehen bestimmen.

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