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BMW X7: Gewaltig luxuriös

| Autor: Andreas Wehner

Im Frühjahr startet BMW mit dem X7 in der Klasse der Luxus-SUVs. Dementsprechend kommt das Modell nicht nur optisch großspurig daher, sondern bietet auch jede Menge Technik und Komfort. Das hat natürlich seinen Preis.

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Der BMW X7 kostet mindestens 84.300 Euro.
Der BMW X7 kostet mindestens 84.300 Euro.
(Bild: BMW)

BMW baut seine SUV-Palette aus. Mit dem neuen X7 sind die Münchner endlich auch im ertragreichen Luxus-SUV-Segment vertreten. Das Modell spielt eine wesentliche Rolle in BMWs Oberklasse-Produktoffensive, die neben dem X7 auch die neue 8er-Reihe umfasst und dem Autobauer helfen soll, der Konkurrenz Marktanteile bei den Käufern luxuriöser Dickschiffe abzujagen. Dort ist aktuell vor allem Daimler mit seinen diversen S-Klasse-Derivaten stark, hat aber mit dem GLS auch ein luxuriöses SUV im Angebot.

Bei BMW hörte die ansonsten sehr breit gefächerte SUV-Palette bislang beim X5 auf. Umso wichtiger war den Verantwortlichen, dass sich der X7 mit einem möglichst imposanten Auftritt von Anfang an Respekt verschafft und klar als Oberhaupt der SUV-Familie positioniert.

BMW X7: Flaggschiff im Luxus-SUV-Segment
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Dementsprechend auffällig kommt der X7 optisch daher. Die Niere ist so groß wie bei keinem anderen BMW-Serienmodell und von einem dicken Chromrand eingefasst. Auch am Heck gibt es eine breite Chromspange, die die schmalen LED-Rückleuchten verbindet. Die serienmäßigen 20-Zoll-Leichtmetallräder können durch 21- oder 22-Zöller ersetzt werden.

5,15 Meter Fahrzeuglänge und ein Radstand von 3,10 versprechen jede Menge Platz im Innenraum. Der X7 kommt serienmäßig als Siebensitzer und verspricht auch in der dritten Reihe ein vollwertiges Gestühl, in dem Erwachsene bequem Platz nehmen und dank Armauflagen, Cupholdern und USB-Anschlüssen komfortabel unterwegs sein können. Optional können X7-Käufer statt der Sitzbank in der zweiten Reihe zwei Einzelsitze bestellen.

Schon in der Grundausstattung ist das Luxus-SUV entsprechend seiner Position in der Modellpalette voll mit Technik. Eine Vier-Zonen-Klimaautomatik, ein dreiteiliges Panorama-Glasdach und Ambiente-Licht sind ebenso Serie wie das adaptive Fahrwerk mit Luftfedern und diverse elektronische Helfer wie ein Stauassistent oder ein automatischer Parkassistent.

Das Cockpit ist komplett digital und verfügt über zwei 12,3 Zoll große Bildschirme. Zusätzlich ist ein Head-up-Display an Bord. Die Bedienung ist unter anderem mit BMWs neuem Sprachassistenten möglich.

Optional können X7-Käufer ihr Auto mit jeder Menge zusätzlicher Technik aufwerten. Dazu gehört eine 5-Zonen-Klimaautomatik, das Panorama-Glasdach „Sky Lounge“, ein Surround-Soundsystem von Bowers & Wilkins Diamond Surround Sound System, aber auch jede Menge zusätzliche Assistenzsysteme, ein 600 Meter weit leuchtendes Laserlicht sowie die Integral-Aktivlenkung, bei der alle vier Räder mitlenken.

Motorseitig haben die Käufer zunächst die Wahl zwischen zwei Diesel-Modellen und einem Benziner. Als Top-Modell geht der M50d mit 294 kW/400 PS an den Start. Der kleinere 30d leistet 195 kW/265 PS. Als Alternative bietet BMW den 40i an, dessen Reihensechszylinder-Benziner 250 kW/340 PS auf die Straße bringt. Alle Varianten kommen mit Allradantrieb und einer achtstufigen Automatik.

Marktstart des neuen BMW X7 ist im März. Die Preisliste beginnt bei 84.300 Euro. Damit ist das SUV im Einstieg etwas teurer als der Stuttgarter Konkurrent Mercedes GLS, der bei knapp unter 80.000 Euro startet.

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Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«