China-Fabrikat Chery bringt seine Kernmarke nach Deutschland

Von Andreas Wehner 1 min Lesedauer

Der chinesische Chery-Konzern, der bislang seine Doppelmarke Omoda & Jaecoo in Deutschland verkauft, will nun ein Händlernetz für seine Kernmarke aufbauen und 2027 mit dem Vertrieb starten.

Chery bringt seine Tiggo-SUVs  ab 2027 auch nach Deutschland.(Bild:  Chery)
Chery bringt seine Tiggo-SUVs ab 2027 auch nach Deutschland.
(Bild: Chery)

Der chinesische Autobauer Chery bringt seine Kernmarke nach Deutschland. Das Unternehmen, das bereits seine speziell für Europa entwickelte Doppelmarke Omoda und Jaecoo hier vertreibt, hat jetzt eine deutsche Chery-Niederlassung gegründet. An der Spitze von Chery Automotive Germany steht Eric Zheng, der auch das Deutschlandgeschäft von Omoda und Jaecoo leitet.

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Chery will laut einer Mitteilung ab sofort mit dem Händlernetzaufbau beginnen. In der ersten Jahreshälfte 2027 soll der Vertrieb starten. Der Autobauer will in Deutschland zunächst seine Tiggo-SUVs verkaufen, die als Familienautos mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis positioniert sind. Die Markteintrittsstrategie der Marke Chery in Deutschland basiert laut Mitteilung auf drei wesentlichen Säulen: auf Elektrifizierung, auf lokalen Strukturen und einem klassischen händlerbasierten Vertriebsmodell.

Chery ist mit seiner Kernmarke unter anderem in Polen und Großbritannien auf dem Markt. Die Chery Group hat nach eigenen Angaben in den ersten fünf Monaten dieses Jahres 1,1 Millionen Fahrzeuge weltweit verkauft. Davon gingen 750.000 in den Export.

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