Seit über drei Jahrzehnten unterstützt der Schmierstoffspezialist Motul Werkstätten mit dem „Grünen Dach“. Doch das Modell rund um die Entsorgung von Abfällen und rund um die Umwelt ist angesichts immer strengerer gesetzlicher Vorschriften heute so wichtig wie nie zuvor.
Prominenter Werbepartner: Bei einer Aufklärungskampagne mit verschiedenen Videos weist Hausmeister-Krause-Darsteller Tom Gerhardt für Motul auf die Tücken im betrieblichen Umweltmanagement hin.
(Bild: Motul)
Wäre das „Grüne Dach“ ein Auto, so wäre es längst reif für’s H-Kennzeichen und damit „historisch wertvoll“. Letzteres ist das Umwelt- und Entsorgungsmanagement für Kfz-Betriebe bereits vom ersten Tag an. Seit 1989 bietet es der Schmierstoffspezialist seinen Partner-Werkstätten an. Mehr als 6.500 Automobil- und Zweiradbetriebe nutzen das Angebot in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Henning Demke, Key-Account-Manager von „Das Grüne Dach“, erinnert sich: „Als wir vor über 30 Jahren mit dem ‚Grünen Dach‘ starteten, war das gesellschaftliche und unternehmerische Bewusstsein in puncto Umweltfragen ein völlig anderes als heute. Allerdings waren die gesetzlichen Vorgaben an die Werkstätten bereits damals mit vielen Herausforderungen verbunden. Vielfach fehlte es den Betreibern schlicht an Zeit und Know-how, hier den Überblick zu behalten. Das ist bis heute geblieben. Mit dem Unterschied, dass die Anforderungen heute noch strenger und dadurch unübersichtlicher und zeitintensiver geworden sind.“ Seitdem hat Motul sein Konzept konsequent erweitert und in den letzten Jahren zum Beispiel um den Bereich Arbeitssicherheit ausgebaut.
Ob Betriebssicherheits- oder Gefahrgutbeauftragtenverordnung sowie Umweltauflagen: Da die Nichteinhaltung der verschiedenen Vorschriften empfindliche Strafen nach sich ziehen kann, wird Umweltmanagement also immer mehr zu einer zeit- und somit kostenintensiven Komponente. Vor allen Dingen dann, wenn man versucht, diese Herausforderungen als (kleiner) Betrieb eigenständig zu lösen, stößt man schnell an seine Kompetenz- und finanziellen Grenzen. Schließlich verursachen Mitarbeiter, die eigens für die verschiedenen komplexen Aufgaben abgestellt und aufwendig geschult werden müssen, Personalkosten und binden sie zeitlich.
Sylvia Zorn, Prokuristin im Autohaus Zorn, freut sich: „Wir nutzen ‚Das Grüne Dach‘ seit über 15 Jahren weitgehend zur Organisation unserer Entsorgung von Motor- und Getriebeölen, Filtern, Batterien und Brems- bzw. Kühlflüssigkeiten. Eine große Hilfe war Motul außerdem für uns, als wir vor einigen Jahren unseren Ölabscheider zurückgebaut haben. Unsere Beraterin vom ‚Grünen Dach‘ hat das für uns komplett geregelt und uns genau gesagt, welche Auflagen es zu erfüllen gilt. Es hat uns nicht nur viel Zeit, sondern auch viel Geld und Nerven gespart.“
Sogar Prüfung von Betriebsmitteln möglich
Motuls Konzept bietet einen breitgefächerten Service, der Betriebe auf vielen Ebenen entlastet. Zu den übernommenen Aufgaben gehören neben der kontinuierliche Abfallbuchführung inklusive Entsorgungskostenübersicht für die interne Abfallwirtschaftsplanung auch die Übernahme des Behördenschriftverkehrs, günstige und praxisgerechte Schulungen oder eine komplette Bestandsaufnahme im Betrieb. Das bedeutet für Betriebe nicht nur eine Arbeits- und Kostenentlastung, sondern sorgt auch für Rechtssicherheit und damit den Schutz vor überraschenden Auflagen oder gar Strafen durch Behörden. In verschiedenen Umweltseminaren für Geschäftsführung und Mitarbeiter gehen die Experten des Schmierstoffanbieters detailliert auf die Gesetzeslage ein und analysieren diese aus der Sicht der Betriebe. Die Schulungen sind so aufgebaut, dass neben der Theorie ein ständiger Praxisbezug gegeben ist. Sei es in Form von Übungen oder anhand von Beispielen aus dem Alltag.
Um den komplexer werdenden Vorschriften gerecht zu werden, hat Motul das Programm in den letzten Jahren ausgebaut und angepasst. So ist das Thema Arbeitssicherheit seit 2021 ein weiterer Baustein des „Grünen Dachs“. Damit erhalten Betriebe etwa eine jährliche allgemeine Sicherheitsunterweisung und können sich nach der Arbeitsplatzbesichtigung eine Gefährdungsbeurteilung erstellen lassen. Dabei stehen für sie Grundpakete für Betriebsanweisungen bereit, und sie werden bei der Umsetzung des Arbeitsschutzjahresprogramms unterstützt. Zudem können Werkstätten jährlich verschiedene Betriebsmittel wie etwa Leitern und Tritte sowie ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel und Lagereinrichtungen prüfen lassen. Wer noch nicht Teil der „Grünen Dach“-Familie ist, kann sich unter oeko@motul.de oder telefonisch unter 0221/67003-250 informieren.
Stand: 08.12.2025
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