Warnung an Händler Gefälschte Mobile.de-Rechnungen im Umlauf

Von Doris S. Pfaff 1 min Lesedauer

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Mobile.de und die ZLW warnen Autohändler vor einer derzeitigen Betrugsmasche: Aktuell werden von Betrügern im Namen von Mobile.de gefakte Rechnungen verschickt.

Mobile.de ist Opfer eine Betrugsmasche geworden: Unbekannte verschickt derzeit gefakte Rechnungen an Autohändler. (Bild:  Mobile.de)
Mobile.de ist Opfer eine Betrugsmasche geworden: Unbekannte verschickt derzeit gefakte Rechnungen an Autohändler.
(Bild: Mobile.de)

Die Zentralvereinigung des Kraftfahrzeuggewerbes zur Aufrechterhaltung lauteren Wettbewerbs (ZLW) warnt Autohändler vor betrügerischen Rechnungen, die angeblich von Mobile.de stammen. Unbekannte hatten bereits am vergangenen Freitag gefälschte Rechnungen an verschiedene Händler verschickt. Am heutigen Montag ging sogar bei der ZLW selbst eine solche Fake-Rechnung per Mail ein.

Mobile.de hat Kunden informiert

Wie die ZLW berichtet, hat Mobile.de inzwischen reagiert und seine Kunden informiert. Das in den gefälschten Rechnungen angegebene Konto hat das Unternehmen gemeldet und sperren lassen.

Die angehängte Rechnung wies einen Betrag von 511,68 Euro aus. Begründet wurde die Forderung mit einer „Neuberechnung des Abonnements auf Grundlage von Preiserhöhungen für Produkte im Zeitraum vom 01.03.2026 bis zum 15.10.2026". Der offene Betrag sei innerhalb von 24 Stunden zu begleichen, „andernfalls wird Ihr Zugang zur Plattform Mobile.de gesperrt und Ihr Nutzerkonto aus unserer Datenbank gelöscht”, hieß es. Als Absender war Mobile.de angegeben, das die Rechnung jedoch nicht verschickt hat.

Mobile.de rät daher seinen Kunden, solchen Zahlungsaufforderungen nicht blind nachzukommen, sondern die Angaben genau zu prüfen. Die Bankverbindung des Unternehmens habe sich nicht geändert. Bei Unsicherheiten sollten sich Kunden direkt an Mobile.de wenden, jedoch nicht über die Mailadresse oder Telefonnummer, die in der möglicherweise betrügerischen Mail angegeben ist.

Betrugsmasche wiederholt sich

Es ist nicht das erste Mal, dass die ZLW selbst ins Visier von Kriminellen gerät. Erst kürzlich wurden ihr Fahrzeuge eines Audi-Händlers angeboten. Das Muster war dasselbe: Den Händler gibt es, nicht aber das Angebot oder die günstigen Autos. Die Täter hatten die Identität des Händlers kopiert, die Kontaktdaten und die Kontoverbindung jedoch ausgetauscht.

Das Fazit der ZLW: „Wir können nur wiederholen: Absenderadressen aufmerksam prüfen und bestehende Vertragspartner telefonisch oder über bekannte Mailadressen kontaktieren.” Eine Sammlung verschiedener Betrugsmaschen finden Mitglieder im Intranet des ZDK.

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