Opel-Rückruf Schon wieder Takata-Airbags

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Fahrverbot für alle? Darauf deutet eine neue Rückrufmeldung des KBAs hin. Ursprünglich sollten eigentlich nur aus „Risikoländern“ importierte Opel Teil der Aktion „KU3“ sein.

Zum zweiten Mal schon erweitert Opel einen Takata-Rückruf, der verschiedene Baureihen und Fahrzeuge mit Baujahren zwischen 2005 und 2017 betrifft. (Bild:  Opel Cascada /Charles / CC BY-SA 2.0)
Zum zweiten Mal schon erweitert Opel einen Takata-Rückruf, der verschiedene Baureihen und Fahrzeuge mit Baujahren zwischen 2005 und 2017 betrifft.
(Bild: Opel Cascada /Charles / CC BY-SA 2.0)

Eine „zweite Erweiterung“ des Takata-Rückrufs mit der Kennung „KU3“ von Opel hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) kürzlich angekündigt. Die von der Behörde angegebene betroffene Stückzahl in Deutschland von 61.680 Astra, Cascada, Meriva, Mokka, Signum, Vectra und Zafira der Baujahre 2005 bis 2017 deutet darauf hin, dass es nun nicht mehr nur um aus Risikoländern importierte Fahrzeuge geht, wie im Frühjahr angegeben. Bestätigen wollte dies eine Stellantis-Sprecherin auf Nachfrage nicht.

„Die Reparaturmaßnahmen schreiten kontinuierlich voran, und die betroffenen Kunden wurden informiert. Sie werden nun zusätzlich schriftlich über die Stop-Drive-Anweisung in Kenntnis gesetzt“, erklärte sie lediglich. Auch die Frage, ob mit weiteren Erweiterungen zu rechnen sei, beantwortete sie nur indirekt: Stellantis werde „seine Maßnahmen bei Bedarf und innerhalb eines angemessenen Zeitrahmens fortlaufend anpassen“, hieß es.

Auf einer speziellen Internetseite können Opel-Kunden oder auch freie Werkstätten überprüfen, ob ein Fahrzeug den Takata-Airbag noch tauschen muss. Bis dahin gilt streng genommen eigentlich ein Nutzungsverbot für die betroffenen Fahrzeuge.

Markenmonitor 2026

Vertriebsnetze – Die Stimmung bessert sich leicht

Der Markenmonitor 2026 zeigt eine leichte Besserung der Händlerzufriedenheit.
(Bildquelle: VCG)

Die Skoda-Partner sind am zufriedensten, in den Citroën- und Opel-Netzen brennt der Baum. Der Markenmonitor 2026 des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA) bringt deutliche Stimmungsunterschiede in den Vertriebsnetzen zutage. Erstmals mit dabei sind die chinesischen Fabrikate BYD, Great Wall, MG und Xpeng. Was gut läuft im Handel und in welchen Bereichen noch Entwicklungspotenzial besteht, zeigt eine Analyse der Markenmonitor-Daten – durch Grafiken anschaulich aufbereitet. Die Ergebnisse zur Gemütslage des Handels in 32 Vertriebsnetzen finden Abonnenten im Online-Dossier Markenmonitor.

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