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Hyundai-Händlerverband: Mit neuer Spitze ins neue Jahr

| Autor: Andreas Wehner

Magdi Soliman (links) ist neuer Vorsitzender des Hyundai-Partnerverbands. Der Händler aus Itzehoe erwartet ein anspruchsvolles Jahr 2019. Er sieht sich und den Verband als Vertreter sowohl kleiner als auch großer Händler und setzt auf „ein gutes Miteinander“ im Verhältnis zum Importeur.

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Magdi Soliman, Vorsitzender des Hyundai-Händlerverbands (li.) und sein erster Stellvertreter Frank Famulla.
Magdi Soliman, Vorsitzender des Hyundai-Händlerverbands (li.) und sein erster Stellvertreter Frank Famulla.
(Bild: Rehberg / »kfz-betrieb«)

Der Hyundai-Händlerverband ist mit einem neuen Vorstand ins Jahr 2019 gestartet. Auf der Jahreshauptversammlung Anfang Dezember 2018 wählten die Mitglieder Magdi Soliman, Geschäftsführer beim Auto-Center Soliman in Itzehoe, zum neuen Vorsitzenden. Das teilte der Hyundai-Partnerverband jetzt mit. Der 57-jährige Unternehmer engagiert sich seit vielen Jahren im Verband, zunächst in den Arbeitskreisen, zuletzt auch als Vorstandsmitglied.

Erster Stellvertreter wurde Frank Famulla, Inhaber des Autohauses am Funkturm in Stockelsdorf. Zum zweiten Stellvertreter wählten die Hyundai-Partner Ralf Funke, Inhaber des Autohauses E. Funke in Kirchhain.

Der Vorstand hat sich zudem von vier auf sechs Mitglieder vergrößert. Ebenfalls im Führungsgremium des Verbands sitzen künftig Horst-Dieter Ries, Hans Noll und als Juniorenvertreter Dean Ebelshäuser. Peter Schumann, der den Hyundai-Händlerverband lange Jahre geführt hatte, und sein ebenfalls langjähriger Stellvertreter Manfred Eggert standen nicht mehr zur Wahl.

„Unser wichtigstes Ziel ist ein gutes Miteinander“, sagte Magdi Soliman im Gespräch mit »kfz-betrieb«. Das gelte sowohl für die Zusammenarbeit mit dem Importeur als auch in der Händlerschaft untereinander. „Wir wollen versuchen, alle Händler zu vertreten – vom Familienbetrieb bis zur Gruppe mit mehreren Standorten“, sagte Soliman. Im neuen Vorstand sind daher Hyundai-Partner aller Größen vertreten.

Positive Absatzentwicklung

Hyundai hat im vergangenen Jahr mit knapp 115.000 Neuzulassungen ein leichtes Plus in Deutschland erreicht. „Das ist positiv. Wir haben aber besonders im zweiten Halbjahr die Verunsicherung der Kunden gespürt“, berichtet Soliman. Und das, obwohl Hyundai sowohl die Diesel-Problematik als auch die WLTP-Umstellung nicht so stark betroffen hat wie andere Marken. „Das Geschäft wird immer beratungsintensiver. Das ist eine der Herausforderungen für die Zukunft“, sagte der Händlerverbandschef.

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Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«