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Karriereschritt mit großer Bedeutung

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Den Lohn für ihre jahrelange Leistung bekamen zahlreiche Nachwuchskräfte in den vergangenen Wochen: Die Kfz-Innungen ehrten die erfolgreichen Prüflinge mit großen Feiern.

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Leistung zahlt sich aus: Wie im Saarland haben zahlreiche Innungen in den vergangenen Wochen ihre Prüflinge freigesprochen.
Leistung zahlt sich aus: Wie im Saarland haben zahlreiche Innungen in den vergangenen Wochen ihre Prüflinge freigesprochen.
(Foto: Innung)

Dass die Branche bereit ist für die Zukunft, haben zahlreiche Meisterbetriebe in den vergangenen Monaten erneut unter Beweis gestellt. Mit der qualifizierten Ausbildung junger Menschen haben sie den Grundstein für den Erfolg in den nächsten Jahren gelegt. Denn die Nachwuchskräfte von heute sind die Fachkräfte von morgen.

Bei der Kfz-Innung München-Oberbayern, der größten Kfz-Innung weltweit, sind allein die Zahlen beeindruckend: In diesem Jahr hat sie 872 Auszubildende von ihrem Lehrvertrag freigesprochen. Auf ihrer größten Freisprechungsfeier, die die Innung im Rahmen der Internationalen Handwerksmesse veranstaltete, wurden 568 Kfz-Mechatroniker und Automobilkaufleute ins Berufsleben geschickt.

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Der stellvertretende Obermeister Wilhelm Bairlein lobte die Leistung der jungen Menschen. Ihnen stehe eine rosige Zukunft bevor. „Die Aussichten für Berufsabsolventen im Großraum München sind gut“, betonte Bairlein. Bereits im Herbst vergangenen Jahres wurden über 1.200 technische Auszubildende und mehr als 100 kaufmännische Azubis von den Kfz-Betrieben der Innung neu eingestellt.

Rund 400 Kfz-Mechatroniker (davon 11 Kfz-Mechatronikerinnen), 10 Mechaniker für Karosserieinstandhaltungstechnik und 7 Karosserie- und Fahrzeugmechaniker haben die Gesellenprüfung Winter 2014/2015 der KFz-Innung Schwaben bestanden. Ihnen gratulierten Obermeister Alois Huber und Gersthofens 3. Bürgermeister Jürgen Reinhold Dempf, die sich bei den Lehrern der Berufsschulen und bei den Ausbildern der Betriebe und der Kfz-Innung für deren Einsatz herzlich bedankten. Innungssiegerin wurde Julia Weidner mit der Note „sehr gut“. Sie wurde im Ausbildungsberuf „Mechaniker für Karosserieinstandhaltungstechnik“ ausgebildet und durfte sich über einen Fortbildungsgutschein in Höhe von 500 Euro freuen.

Als Jugendlicher gekommen, als Geselle zurück

Die Leistung der jungen Menschen betonte auch Karl-Heinz Breitschwert, Obermeister der Kfz-Innung Mittelfranken: „Sie haben uns Ihre Kinder im Alter von 16 Jahren übergeben, jetzt geben wir sie als fertige Gesellen zurück.“ Die Lehrmeister der 900 Mitgliedsbetriebe der Kfz-Innung haben ausgezeichnete Arbeit geleistet.

185 erfolgreiche Absolventen – das ist die Bilanz der beiden letzten Gesellenprüfungen des Saarländischen Kfz-Verbands. Bei der feierlichen Übergabe der Gesellenbriefe in der Saarbrücker Congresshalle bot der Verband einiges auf: In Videobotschaften gratulierten die Saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger sowie ZDK-Präsident Jürgen Karpinski. Beide betonten den Wert einer handwerklichen Ausbildung und die damit einhergehenden Chancen auf dem Arbeitsmarkt, wiesen aber gleichzeitig darauf hin, wie wichtig der Faktor Weiterbildung und das Thema „lebenslanges Lernen“ für eine High-Tech-Branche wie das Kfz-Gewerbe seien. Der Vorsitzende des Saarländischen Kfz-Verbands, Herbert Seiwert, wies in diesem Zusammenhang auf das verbandseigene Ausbildungs- und Trainingszentrum hin.

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