Krieg in Osteuropa

Kfz-Branche organisiert weiter Hilfen für die Ukraine

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Innungen spenden Geld und Verbandstaschen

Auch die Kfz-Innung Region Stuttgart hat sich sofort dazu entschlossen, den Menschen in der Ukraine zu helfen: Sie hat selbst bereits gespendet und ihre Mitglieder per Rundmail um Unterstützung gebeten.

„Für uns ist dies ein Herzensanliegen. Wir wollen dem Leid, das durch den russischen Überfall auf die Ukraine ausgelöst wird, nicht tatenlos zuschauen“, erklären Obermeister Torsten Treiber und Geschäftsführer Christian Reher in ihrem Schreiben.

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Sie rufen dazu auf, die „Aktion Deutschland hilft“, ein Zusammenschluss von 23 deutschen Hilfsorganisationen, mit Geldspenden zu unterstützen, um sicher und schnell zu helfen. „Sachspenden werden sicher auch noch ein Thema für das Kfz-Gewerbe, wenn die Ukraine wieder sicher ist, und es gilt, das dortige Kfz-Gewerbe wieder aufzubauen“, so Reher und Treiber.

Die Kfz-Innung Göppingen hatte ihre Mitglieder dazu aufgerufen, kurzfristig Verbandstaschen zu spenden, die sie schnellstmöglich mit Hilfslieferungen noch vor dem Wochenende in das Kriegsgebiet schicken wollte. Innerhalb von zwei Tagen konnte die Innung rund 450 neue Verbandstaschen und weitere Verbandskits sammeln und damit den Sprinter eines Geislinger Autohauskunden füllen, der den Transport in die Ukraine übernahm.

Viele Betriebe schließen sich diesen diesen Aktionen oder auch solchen, die vor Ort organisiert werden. Das berichtet auch Helmut Peter, Präsident des Kfz-Gewerbes Thüringen und Inhaber der Autohaus Peter Gruppe. „Nahezu jede Stadt hier versucht zu helfen; da machen viele Betriebe irgendwie mit.“ Er selbst hat ebenfalls schon Hilfslieferungen zugesagt. Derzeit baut er einen Autohof und lässt ein leerstehendes Hotel räumen. Die Möbel, vor allem Betten, sollen geflüchteten Menschen in Notunterkünften zugute kommen.

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