Krieg in Osteuropa

Kfz-Branche organisiert weiter Hilfen für die Ukraine

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Wellergruppe und Mitarbeiter spenden 70.000 Euro

Insgesamt 70.000 Euro spendete die Wellergruppe an die Hilfsorganisation Bündnis Aktion Deutschland hilft, um den Menschen in der Ukraine zu helfen. Durch eine Spendenaktion der Mitarbeiter kamen rund 20.000 Euro zusammen, die das Unternehmen auf 60.000 Euro aufstockte. Die Entscheidung, an welche Hilfsorganisation die Spende fließt, bestimmten die Mitarbeiter der Wellergruppe selbst.

Parallel zur internen Spendensammlung startete das Unternehmen auch eine Aktion für seine Autohauskunden. Wer seinen Verbandskasten bei der Wellergruppe abgibt, erhält für 15 Euro einen neuen. Im Gegenzug organisiert das Unternehmen den Versand der ausrangierten, aber selbstverständlich unbenutzten Verbandskästen ins Kriegsgebiet der Ukraine und spendet obendrein die pro Kasten gezahlten 15 Euro. Die Aktion, bei der bereits mehr als 700 Verbandskästen und rund 10.000 Euro zusätzlich zusammenkamen, läuft noch.

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„Mit unseren Spenden hoffen wir, die unschuldig in Not geratene Bevölkerung ein Stück weit unterstützen zu können. Als erfolgreich wirtschaftendes Unternehmen mit mehr als 2.000 Mitarbeitern sind wir uns unserer sozialen Verantwortung bewusst, sodass eine solche Spendenaktion für uns eine Selbstverständlichkeit ist. Mit unserer noch aktiven Verbandskasten-Aktion sind wir zuversichtlich, dass wir weiterhin einen signifikanten Beitrag leisten können“, sagte der geschäftsführende Gesellschafter Burkhard Weller.

Als äußeres Zeichen seiner Solidarität hat die Wellergruppe an seinen deutschlandweit 26 Filialen von B&K die Flaggen gehisst und stellt als Dachgesellschaft allen Autohausfilialen Friedensflaggen zur Verfügung.

Die Wellergruppe gilt als eine der größten Automobilhandelsgruppen in Deutschland und beschäftigt rund 2.200 Mitarbeiter in 36 Autohäusern.

Dass im Kriegsgebiet weiterhin dringend Erste-Hilfe-Kästen oder -Sets benötigt werden, bestätigte auf Anfrage durch den »kfz-betrieb« das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Die EU habe gerade erneut die Anfrage aus der Ukraine erhalten, dass weiterhin sehr dringend Erste-Hilfe-Sets und -Kästen benötigt werden. Das Bundesamt koordiniert Großspenden von Unternehmen und sorgt dafür, dass sie auf den richtigen Wegen an die richtigen Stellen im Kriegsgebiet kommen.

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