Hyundai-Rückrufe Kühlmittelverlust und schwarzes Kombiinstrument

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Bei 40.000 Instern besteht bis zum Tausch eines Regelventils im Kühlmittelkreislauf erhöhte Brandgefahr. Zudem brauchen mehrere Modellreihen ein Softwareupdate für das Kombiinstrument.

Bei hierzulande fast 15.000 Instern gibt es für die Servicepartner zu tun.(Bild:  Hyundai)
Bei hierzulande fast 15.000 Instern gibt es für die Servicepartner zu tun.
(Bild: Hyundai)

Wegen erhöhter Kurzschluss- und damit Brandgefahr ruft Hyundai aktuell über 40.000 Einheiten des Inster zurück. Bei Elektro-Minis aus dem Produktionszeitraum 14. Februar 2024 bis 14. April 2026 könnte ein im Inneren beschädigtes Drei-Wege-Ventil verbaut sein. Das Bauteil regelt den Kühlmittelkreislauf und kann undicht werden, weswegen es ausgetauscht werden muss. Zur Dauer der Reparatur, die laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Deutschland für 14.610 Stromer fällig wird und unter dem internen Aktionscode „61D127“ läuft, liegen noch keine Angaben aus der Pressestelle vor.

Weiterhin ruft Hyundai unter den Kennungen „61DC02“ und „61D052“ diverse Baureihen zurück, weil es „während der Fahrt zu sporadischen Neustarts des Kombiinstruments kommen“ kann, wie das KBA vermeldet. Ein kurzzeitig schwarzer Bildschirm führe zur verzögerten Anzeige von Warnsignalen, was das Gefahrenpotenzial erhöht.

Weltweit gilt dies für 36.316 Einheiten des Ioniq 5, 6 und 9, sowie des Sonata, Palisade, Santa Fe, Grandeur, Tucson, Azera und Kona. Die Autos liefen im vergangenen Jahr zwischen dem 30. Juni und 14. November vom Band. Bei uns erhalten 4.271 Hyundais ein Software-Update des Instrument Panel Clusters.

Kunden und ihre Servicebetriebe können Fragen zu den Aktionen unter der Rufnummer 069 – 3807 67212 anbringen.

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