Insolvenz Lada Automobile wird abgewickelt

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Lange hatte der deutsche Importeur der russischen Traditionsmarke allen Stürmen getrotzt. Mit dem Ukrainekrieg entfielen die Grundlagen für das Geschäftsmodell endgültig. Nun ist nach 53 Jahren Schluss.

Lada-Fahrzeuge besitzen einen gewissen Kultstatus. Seit längerem ist ein geordneter Import der Fahrzeuge nicht mehr möglich. Als Konsequenz ist der Importeur nun am Ende.(Bild:  Grimm – VCG)
Lada-Fahrzeuge besitzen einen gewissen Kultstatus. Seit längerem ist ein geordneter Import der Fahrzeuge nicht mehr möglich. Als Konsequenz ist der Importeur nun am Ende.
(Bild: Grimm – VCG)

Der traditionsreiche Importeur Lada Deutschland ist am Ende. Nachdem bereits Ende des letzten Jahres am Firmensitz in Buxtehude sprichwörtlich die Lichter ausgegangen waren, steht nun fest, dass es keine Zukunft geben wird. Im Rahmen des seit Ende Januar laufenden Insolvenzverfahrens hat sich für das Unternehmen kein Investor gefunden.

Bereits am 26. Januar war über das Vermögen der Lada Automobile GmbH in Buxtehude die vorläufige Verwaltung angeordnet worden. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Per Hendrik Heerma bestimmt, Partner in der Hamburger Kanzlei Fink, Rinckens, Heerma. Das Insolvenzverfahren beim Amtsgericht Tostedt wurde dann am 29. Januar eröffnet (22 IN 191/25). Bereits da hatte Heerma angezeigt, dass die Insolvenzmasse zur Erfüllung der fälligen beziehungsweise der künftig fällig werdenden sonstigen Masseverbindlichkeiten nicht ausreiche.