2. Classic Business Day Mit Smart Repair historische und monetäre Werte erhalten

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 2 min Lesedauer

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Oldtimer mit werksoriginaler Substanz stellen eine Besonderheit dar – primär in historischer, in vielen Fällen aber auch in monetärer Hinsicht. Bei der Behebung von Schäden ist deshalb Smart Repair angesagt. Teilnehmer des 2. Classic Business Days lernen die hierfür nötigen Vorgehensweisen kennen.

Wer an Oldtimern mit werksoriginaler Substanz auf konventionelle Art Hand anlegt, vernichtet historische und meist auch monetäre Werte.(Bild:  Diehl – VCG)
Wer an Oldtimern mit werksoriginaler Substanz auf konventionelle Art Hand anlegt, vernichtet historische und meist auch monetäre Werte.
(Bild: Diehl – VCG)

Smart Repair bei historisch und monetär wertvollen Fahrzeugen hat mit Smart Repair bei halbwegs modernen Alltagsgefährten lediglich den Namen gemein. Statt ältere Gebrauchte mit geringem Aufwand aufzuhübschen, um sie noch eine Weile nutzen zu können, geht es um den Erhalt der zuvor genannten Werte.

Werksoriginale Substanz muss gesichert werden, Eingriffe sind möglichst klein zu halten – der Vergleich mit minimalinvasiven Operationsmethoden bei Mensch und Tier drängt sich auf. Vergleichbar sind jedoch auch die möglichen Auswirkungen: Wer mit ungeeigneten Mitteln agiert, richtet mehr Schaden als Nutzen an.

Als Referentin dieses Themenblocks des 2. Classic Business Day (CBD) fungiert unter anderem die auf Lack und andere Oberflächen spezialisierte Restauratorin Dr. Gundula Tutt aus Vörstetten bei Freiburg im Breisgau. Hinzu kommen René Große und Semir Kunic. Ersterer hat in Wusterwitz bei Brandenburg an der Havel einen fachlich anerkannten Restaurierungsbetrieb aufgebaut, in dem er sich mit seinem Team auch mit Smart-Repair-Verfahren beschäftigt. Semir Kunic betreibt in Hofheim am Taunus einen Autopflegebetrieb. Dort sind auch historische Fahrzeuge mit viel werksoriginaler Substanz in guten Händen, denn – Zitat Dr. Gundula Tutt – „Polieren ist Lackzerstörung auf Kundenwunsch“.

Klassikerbranche trifft sich in Böblingen

Was sagt Ihr Kalender zum Datum 18. November 2026? Falls für diesen Tag nicht schon ein superwichtiger und unaufschiebbarer Termin vermerkt ist, empfiehlt sich die Teilnahme am 2. CBD der Medienmarken »kfz-betrieb« und »Fahrzeug+Karosserie«. Diesmal findet der CBD in der Classic Car Lounge des Autohauses Hagenlocher in Böblingen bei Stuttgart statt.

Während andere Veranstaltungen mit dem Begriff „Classic“ im Titel häufig die schöne und vermeintlich heile Oldtimerwelt beschwören, geht es beim CBD um die Vermittlung handfester Fachinformationen, Empfehlungen und Anregungen für das Geschäft rund um historische Fahrzeuge. Diese weiteren Themenblöcke stehen auf dem Programm: Additive Fertigung (3D-Druck) von Ersatzteilen sowie Alternativen für nicht mehr lieferbare Reifen- und Räderdimensionen.

Mit Klick auf den roten Button im Kasten wird die Veranstaltungs-Website mit allen Programmdetails und Referenten des CBD sichtbar. Selbstverständlich gibt es dort auch die Möglichkeit der Anmeldung. Unser Extra: Teilnehmer, die bereits am Vortag anreisen, können am Nachmittag an einer Audioguide-Führung durch das Mercedes-Benz-Museum teilnehmen. Hier kommt es auf Schnelligkeit an, denn die Zahl der Teilnehmer an der Führung ist begrenzt.

Classic Business Day | 18. November 2026

Der nächste Classic Business Day findet am 18. November 2026 in den Örtlichkeiten des Autohauses Hagenlocher in Böblingen – Gewinner des Classic Business Award 2025 – statt. Das Event verspricht relevante Fachinformationen für Profis, Fortgeschrittene und Einsteiger.
Abonnenten unserer Automotive-Medienmarken erhalten einen Nachlass von 25 % bei der Anmeldung.

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