Ford-Rückruf Vorschriftenabweichung der Assistenzsysteme

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Über den Status der Verkehrszeichenerkennung sowie des Geschwindigkeits- und Fahrerwarnsystems können Halter verschiedener Ford-Modelle fehlerhaft informiert werden. Zum Umfang des fälligen Softwareupdates gibt es mal wieder unterschiedliche Aussagen.

Die Elektronik in neueren Kugas macht Probleme – deshalb müssen die betroffenen Fahrzeuge für ein Software-Update in die Werkstatt. (Bild:  Stuart G W Price/Ford)
Die Elektronik in neueren Kugas macht Probleme – deshalb müssen die betroffenen Fahrzeuge für ein Software-Update in die Werkstatt.
(Bild: Stuart G W Price/Ford)

Eine „Vorschriftenabweichung der Assistenzsysteme“ bemängelt das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bei deutschlandweit etwa 1.100 Ford Mustang Mach-E und Ranger, sowie rund 4.000 Ford Kuga. „Nachdem die Zündung und der Motor eingeschaltet wurden, kann das Drücken der Sitzspeichertaste dazu führen, dass das Geschwindigkeitswarn- und Fahrerwarnsystem (DAS) deaktiviert wird, während SYNC (Ford-Infotainmentsystem) fälschlicherweise anzeigt, dass diese Systeme weiterhin aktiv sind, oder umgekehrt“, präzisierte ein Sprecher der Ford-Werke auf Nachfrage. Gleiches gelte für den Status der Verkehrsschilderkennung (TSR).

Mal wieder unterscheidet sich die von Herstellerseite genannte Summe betroffener Fahrzeuge von der des KBAs. In Deutschland gehe es um 22.000 Kuga aus dem Bauzeitraum 31. August 2023 bis 16. Juli 2026, so der Sprecher. Zwischen 5. Dezember 2023 und 20. April 2026 gebaute Mach-E, sowie zwischen 12. Februar 2024 und 27. Februar 2026 gebaute und in den Rückruf inkludierte Ranger seien hierzulande dagegen nicht zugelassen. „Der Ford-Händler wird die Software des Fahrzeugs auf den neuesten Stand bringen. Der geschätzte Zeitaufwand für diese Reparatur beträgt etwa eine Stunde“, kündigte der Sprecher an. Der Rückrufcode lautet „26C38“.

Markenmonitor 2026

Vertriebsnetze – Die Stimmung bessert sich leicht

Der Markenmonitor 2026 zeigt eine leichte Besserung der Händlerzufriedenheit.
(Bildquelle: VCG)

Die Skoda-Partner sind am zufriedensten, in den Citroën- und Opel-Netzen brennt der Baum. Der Markenmonitor 2026 des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA) bringt deutliche Stimmungsunterschiede in den Vertriebsnetzen zutage. Erstmals mit dabei sind die chinesischen Fabrikate BYD, Great Wall, MG und Xpeng. Was gut läuft im Handel und in welchen Bereichen noch Entwicklungspotenzial besteht, zeigt eine Analyse der Markenmonitor-Daten – durch Grafiken anschaulich aufbereitet. Die Ergebnisse zur Gemütslage des Handels in 32 Vertriebsnetzen finden Abonnenten im Online-Dossier Markenmonitor.

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