Suchen

Ssangyong: Händlerverband gegründet

Autor / Redakteur: Andreas Wehner / Andreas Wehner

Ein Jahr nach dem Neustart der koreanischen Marke haben sich die Händler organisiert und den Ssangyong-Partnerverband Deutschland aus der Taufe gehoben.

Firmen zum Thema

Robert Lederer wurde zum Vorsitzenden des neu gegründeten Ssangyong-Händlerverbands gewählt. (Foto: Wehner)
Robert Lederer wurde zum Vorsitzenden des neu gegründeten Ssangyong-Händlerverbands gewählt. (Foto: Wehner)

Die Ssangyong-Partner haben einen Händlerverband gegründet. Der Verband sieht sich als „starke Stimme des Handels“ in der Zusammenarbeit mit dem Importeur. „Wir wollen gemeinsam nach Lösungen suchen und gemeinsam Vorschläge erarbeiten, wenn etwas nicht ganz so gut läuft“, sagte der frisch gewählte Vorsitzende Robert Lederer. Der Verband wolle keine Gegenpartei sein, sondern für beide Seiten etwas Positives erreichen.

Bei der Gründungsversammlung am vergangenen Samstag in Petersberg bei Fulda waren 11 Betriebe vertreten. Insgesamt 39 Ssangyong-Partner hätten jedoch schriftlich erklärt, Verbandsmitglieder werden zu wollen, sagte Lederer. Es sei das Ziel, mindestens 50 Prozent der derzeit rund 80 deutschen Ssangyong-Händler ins Boot zu bekommen.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 5 Bildern

Ulrich Mehling, Geschäftsführer von Ssangyong Motors Deutschland, war ebenfalls nach Petersberg gekommen, um die Fragen der Händler zu beantworten. Er zeigte sich mit den Verkäufen zum Jahresstart zufrieden. „Wir waren im Januar und Februar im Plan. Der März wird der stärkste Monat, den wir bisher hatten. Das zeigt für mich, dass es nach oben geht“, sagte Mehling. Der Importeurschef hatte kürzlich als Jahresziel 900 Neuzulassungen ausgegeben. Er erwarte, dass jeder Händler jeden Monat ein Auto verkaufe.

Lederer kündigte an, sich in Kürze erstmals mit Vertretern des Importeurs zu Gesprächen treffen zu wollen. Themen gibt es schon reichlich. So laufen die Garantieverrechnung und die Haftung für Garantiearbeiten nach Ansicht der Händler nicht zufriedenstellend. Hier gibt es Klärungsbedarf. Die Ssangyong-Partner bemängelten außerdem die schlechte Verfügbarkeit der Ersatzteile und die geringe Markenbekanntheit. Auch ein Lagerwagenpool steht auf der Wunschliste.

Den Händlern sei bewusst, dass es noch immer Startschwierigkeiten gebe und dass dem Importeur viele Dinge vom Hersteller vorgegeben seien, betonte Lederer. Er appellierte an die Händler, dem Verband auftauchende Probleme mitzuteilen. „Wir brauchen Ihre Informationen, um als Verband gezielt und effektiv arbeiten zu können“, sagte der Vorsitzende.

Einen ausführlichen Bericht über die Verbandsgründung lesen Sie in Ausgabe 13 von »kfz-betrieb«, die am 29. März erscheint.

(ID:32661710)