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Autohaus Märtin: Neubau in Freiburg

| Autor: Jens Rehberg, Andreas Wehner

Der BMW- und Mini-Händler ist umgezogen und hat unweit vom alten Standort einen neuen Betrieb eröffnet. Der Neubau ist als Multifunktionsgebäude geplant, das Zusatzgeschäfte ermöglichen soll.

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Das neue Märtin-Autohaus in Freiburg bietet Raum für Zusatzgeschäfte jenseits des reinen Autohandels.
Das neue Märtin-Autohaus in Freiburg bietet Raum für Zusatzgeschäfte jenseits des reinen Autohandels.
(Bild: Märtin)

Das Freiburger BMW- und Mini-Autohaus Märtin ist umgezogen. Nur wenige hundert Meter Luftlinie vom bisherigen Standort entfernt ist in der Hermann-Mitsch-Straße ein Multifunktionsgebäude entstanden. Es erfüllt nicht nur die aktuellen CI-Vorgaben von BMW, sondern bietet darüber hinaus auch Raum für Zusatzgeschäfte.

So will Inhaber Hansjörg Märtin mit der „Auto-Suite“ Fahrern von Oldtimern oder Luxus-Automobilen eine Unterstellmöglichkeit mit Rund-um-Service bieten. Zudem soll es eine Eventküche im neuen Autohaus geben. Auch die Vermietung von Besprechungsräumen ist angedacht.

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Nebem dem Verkauf von BMW- und Mini-Fahrzeugen bietet Märtin in Freiburg auch Behindertenumbauten für Fahrzeuge aller Marken an. Zudem gibt es eine „Räder-Suite“ mit Platz für 4.500 Radsätze. Dort will das Unternehmen auch für andere Autohäuser Räder einlagern.

Mehr über den Neubau sowie die Pläne des Unternehmens am neuen Standort lesen Sie in »kfz-betrieb« Ausgabe 27-28, die am Freitag erscheint. Sie finden den Artikel auch online als Plus-Fachartikel.

Der neue Betrieb hat eine Nettogeschossfläche von 11.000 Quadratmetern mit einem zusätzlichen Stockwerk über dem Schauraum. Die Werkstatt verfügt über 21 Arbeitsplätze sowie fünf Dialogannahmen. 124 Mitarbeiter sollen künftig in dem neuen Betrieb arbeiten.

Operativ ist das Geschäft in dem Neubau schon zum Jahresbeginn gestartet. Allerdings kam es in der Schlussphase des Baus zu Verzögerungen – noch immer gibt es Baustellen. Denn in Freiburg herrscht seit vielen Jahren eine sehr rege Bautätigkeit – die ortsansässige Bauwirtschaft ist komplett ausgelastet, was die Koordination größerer Projekte verkompliziert. So konnte der Betrieb am neuen Standort zunächst nur unter erheblichen Schwierigkeiten hochgefahren werden.

Trotzdem hat Geschäftsführer Dirk Zimmermann sein Jahresziel von 880 Neu- und 1.120 Gebrauchtwagen noch nicht aufgegeben. „Zu den Anlaufschwierigkeiten kam im ersten Halbjahr ja auch noch das Dieselthema", sagt der Händler. Zusammen mit den beiden kleineren Filialen in Bötzingen und Emmendingen will Märtin 2018 insgesamt 2.800 Fahrzeuge absetzen. Natürlich soll der Neubau letztlich auch zu mehr Geschäft führen. Und so peilt Zimmermann am Hauptstandort mittel- und langfristig ein Neufahrzeugvolumen von 1.000 beziehungsweise 1.200 Einheiten an.

Durch die Vergrößerung des Servicebereiches steht im neuen Betrieb jetzt 30 Prozent mehr Kapazität zur Verfügung. „Mit dem Personalaufbau haben wir schon im alten Betrieb begonnen, aber bis die geplante Aufstockung komplett vollzogen ist, braucht es noch etwas Zeit", so Zimmermann. Deshalb ist für dieses Jahr zunächst eine Steigerung des Serviceumsatzes in Höhe von 15 Prozent geplant.

Durch die offizielle Eröffnungsveranstaltung mit geladenen Gästen führte am Donnerstag mit enormem Witz und Charme Barbara Schöneberger. Unter den zahlreich angereisten Herstellervertretern war kein Geringerer als BMW-Vorstand Peter Schwarzenbauer. Dieser sollte nach einem entsprechenden Stichwort der Fernsehmoderatorin eigentlich das neue Ausnahmebauwerk kommentieren, doch sein erstes Statement galt vielmehr dem Autohaus-Team: „Ich treffe hier immer auf ganz besonders nette Mitarbeiter."

Auch Hansjörg Märtin stellte in seiner bewegenden Rede die Teammitglieder seines Betriebs in den Mittelpunkt: „Wir haben das hier für Euch gebaut, jetzt habt Ihr das Umfeld, das Ihr verdient."

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Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«