Ram-Rückruf Fehlerhafte Gurtschlossbefestigung

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Stellantis ruft weltweit über 1,5 Millionen Fahrzeuge zurück. Grund ist eine möglicherweise unzureichende Verankerung der hinteren Sicherheitsgurtschlösser. Auf Deutschland entfallen rund 5.800 Einheiten.

Der Ram 1500 muss vorsichtshalber in die Werkstatt. (Bild:  Stellantis)
Der Ram 1500 muss vorsichtshalber in die Werkstatt.
(Bild: Stellantis)

Ein bereits im Juli in den USA angekündigter Rückruf für den Ram 1500 (DT) ist nun auch in Deutschland aktenkundig. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) meldet bei rund 5.800 hierzulande zugelassenen Pick-ups eine „mangelhafte Befestigung des Gurtschlosses“. Weltweit seien über 1,5 Millionen Einheiten aus dem Bauzeitraum 17. Februar 2018 bis 27. April 2026 betroffen, hieß es.

Blickt man auf die passenden US-Behördendokumente, erfährt man auch, um welche Gurtschlösser es konkret geht. Demnach sind das mittlere beziehungsweise linke Gurtschloss der zweiten Sitzreihe womöglich nicht korrekt verankert. Nach Angaben der US-Verkehrssicherheitsbehörde kann dies die Lastaufnahme bei einem Crash und damit die Wirksamkeit des Insassenschutzes reduzieren.

„Die Befestigung des Sicherheitsgurts muss überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden“, kündigt das KBA daher an. Der Hersteller selbst ist überzeugt, dass eine Nacharbeit tatsächlich nur bei etwa 0,1 Prozent der Fahrzeuge notwendig wird. Für Fragen zum Aktionscode „67D“ nennt die Behörde zwei Rufnummern: sowohl die 008000 – 825 1001 als auch die 0046 – 185 – 61 077 des schwedischen Importeurs KW Automotive.

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