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Audi: Kein Onlinevertrieb am Handel vorbei
„Es wird keinen Onlinevertrieb an unseren Händlern vorbei geben. Ihre Aufgabe ist es, unsere Autos zu verkaufen. Dafür gibt es sie, sie sind das Rückgrat unseres Geschäfts“, sagt Wayne Griffiths im Gespräch mit »kfz-betrieb«. Der Audi-Vertriebsleiter hätte aber nichts dagegen, „den Händlern zu ermöglichen, online Neuwagen zu verkaufen“. Es sei aber sehr schwierig, als Premiumhersteller den Neuwagen-Onlineverkauf umzusetzen. „Wir verkaufen ja keine Schuhe, bei denen wir von überschaubaren Geldbeträgen sprechen und die man ohne Weiteres zurückgeben kann“, sagt Griffiths.
Ein Auto für 60.000 Euro könne man nun mal nicht einfach in einen Karton packen und zurückschicken, wenn es nicht gefällt. Griffiths ist sich zudem sicher: „Die Beratung vor Ort beim Händler wird auch in Zukunft noch eine große Rolle spielen. Autokauf ist Vertrauenssache. Und Vertrauen lässt sich nur über ein stationäres Händlernetz vermitteln.“ Für ihn ist das Händlernetz der größte Wettbewerbsvorteil. Dieses Netz gelte es jetzt digital zu qualifizieren.
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