Kommt der Online-Neuwagenverkauf? Jain!

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Kia: „Es macht wenig Sinn, die Verkäufe direkt online abzuwickeln.“

Sein Geschäftsführerkollege von Kia, Steffen Cost, bewertet die Onlinethematik derzeit ähnlich: „Wir werden auch in Zukunft zu 100 Prozent auf den Handel setzen. Wir werden nicht damit anfangen, selbst Autos über wie auch immer geartete Plattformen zu vermarkten.“ Natürlich sei das Internetgeschäft ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil des Automobilverkaufs, aber es mache wenig Sinn, die Verkäufe direkt online abzuwickeln. „Das ist ein händlerindividuelles Geschäft – inklusive der Preisgestaltung. Da wollen wir nicht eingreifen“, sagt Cost.

Seiner meiner Meinung nach sei es falsch, am Handel vorbei eine zweite Vertriebsschiene aufzubauen. Das würde kein zusätzliches Volumen bringen, sondern einfach nur Verkaufskanäle verschieben. „Was wir natürlich jetzt schon haben, ist ein Leadmanagement. Wenn also ein Kunde über www.kia.com eine Probefahrt oder Informationen anfragt, dann geben wir das an den Händler weiter“, sagt der Kia-Geschäftsführer. Zudem unterstützt Kia die Händler in Deutschland bei deren Facebook-Aktivtäten. Die Händler können ein Servicepaket buchen, das die professionelle Betreuung ihres Facebook-Auftritts sicherstellen soll. Kia kooperiert bei diesem Angebot mit der Agentur Scholz & Friends.

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