Kommt der Online-Neuwagenverkauf? Jain!

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Peugeot: Für den Onlinevertrieb braucht es eine gewisse Infrastruktur

Auf die Frage, ob Peugeot in Deutschland konkrete Pläne für ein Onlinevertriebsmodell hat, antwortet Rick Hermanns: „PSA ist in einigen Ländern in Sachen Onlinevertrieb schon wesentlich weiter, beispielsweise in England in den Niederlanden. Dort werden bereits Privatleasing-Fahrzeuge online verkauft. Dieses Produkt haben wir in Deutschland nicht.“ Jedoch lässt sich der Geschäftsführer von Peugeot Deutschland davon durchaus inspirieren. „Wir können uns so einen Onlinevertrieb bundesweit vorstellen. Ganz wichtig dabei ist, dass wir ein solches Projekt immer gemeinsam mit den Händlern angehen“, sagt Hermanns. Er ist fest davon überzeugt, dass dieses Projekt im nächsten Jahr wachsen wird – in welcher Größenordnung auch immer.

Grundsätzlich lassen sich für ihn Autos am ehesten in Verbindung mit Finanzdienstleistungen oder Serviceverträgen online verkaufen. „All-inclusive-Pakete sind online am einfachsten zu verkaufen. Der Kunde weiß, dass er im Monat 200 Euro bezahlt und darin alles enthalten ist. Im Onlinevertrieb ist es entscheidend, dass alles einfach funktioniert und es keinen Raum für Diskussionen gibt“, sagt Hermanns. Auf die Frage, wie weit der PSA-Konzern in Sachen Onlinevertrieb ist, sagt er: „Es gibt einige interne Projekte. Wann wir das in Deutschland einführen werden, ist noch nicht sicher, dafür muss auch die entsprechende Technik vorhanden sein. Ein solches Projekt funktioniert nur, wenn alles automatisch läuft. Dazu braucht man eine gewisse Infrastruktur. Daran arbeiten wir.“

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