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Rückruf: Toyota muss E-Call aktivieren

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Yvonne Simon

Das gesetzlich in Europa vorgeschriebene Notrufsystem funktioniert in etwa 5.000 hierzulande neu zugelassenen Fahrzeugen nicht korrekt. Auf dem ganzen Kontinent müssen 51.000 Fahrzeuge in die Vertragswerkstatt.

Die neue Generation des RAV4 ist eines der vom Rückruf betroffenen Modelle.
Die neue Generation des RAV4 ist eines der vom Rückruf betroffenen Modelle.
(Bild: Simon / »kfz-betrieb«)

Nach Daimler und Volvo hat nun auch Toyota einen Rückruf im Zusammenhang mit dem seit etwas über einem Jahr in Neufahrzeugen vorgeschriebenen Notrufsystem „E-Call“ angekündigt. „Dessen Aktivierung wurde in der überwiegenden Anzahl der zugelassenen Neufahrzeuge nicht oder nicht vollständig durchgeführt“, sagte ein Sprecher der deutschen Pressestelle auf Anfrage.

Die Rede ist vom Modelljahr 2019 des Corolla, Camry und RAV4, sowie des ES und UX der Nobeltochter Lexus (Bauzeitraum 6.11.2018 bis 5.4.2019). In Deutschland sind das etwa 5.000 Einheiten. In Europa betrifft die Rückrufaktion „19SMD-040“ etwa 51.000 Fahrzeuge.

Für die Prüfung und gegebenenfalls Aktivierung des Notrufsystems und der integrierten, elektronischen SIM-Karte („eSIM“) haben die Vertragswerkstätten eine Zeitvorgabe von 0,2 Stunden. Die Erledigung der Aktion speichern sie anschließend im Garantiesystem des Herstellers. Eine Markierung am Fahrzeug erfolgt nicht.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist