Unbefristetes Regelwerk Volvo-Händler haben neue Verträge

Von Julia Mauritz 5 min Lesedauer

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Nach siebenmonatigen, intensiven Verhandlungen ist zum 1. Juli der neue, unbefristete Händlervertrag von Volvo in Kraft getreten. Der Händlerverband spricht von einer tragfähigen Grundlage und schildert, welche Themen die Volvo-Händler aktuell bewegen.

Die deutschen Volvo-Partner haben seit Anfang Juli neue Verträge (Symbolfoto).(Bild:  Svenscar)
Die deutschen Volvo-Partner haben seit Anfang Juli neue Verträge (Symbolfoto).
(Bild: Svenscar)

Nach rund 13 Jahren haben die Volvo-Händler zum 1. Juli einen neuen Händlervertrag erhalten: „Der alte Vertrag hat zwar noch gut funktioniert, allerdings war er über die Jahre hinweg durch zahlreiche Zusatzvereinbarungen und Anhänge so komplex geworden, dass eine Modernisierung dringend nötig war“, begründet Torben Meyer, der bei Volvo Deutschland die Händlernetzentwicklung verantwortet, diesen Schritt. Neu hinzugekommen seien Bausteine, die der veränderten Marktrealität Rechnung tragen sollen.

Auch beim neuen Regelwerk, das dem Kölner Importeur zufolge alle Volvo-Händler unterzeichnet haben, handelt es sich um einen klassischen Händlervertrag. Vom zwischenzeitlich geplanten Umstieg auf einen Direktvertrieb mit Omnichannel-Ansatz war der Hersteller vor knapp zwei Jahren wieder abgerückt. Gleichwohl behält sich Volvo Deutschland auch in den neuen Verträgen das Recht vor, über seine Website Fahrzeuge direkt zu verkaufen und Rahmenabkommen mit großen Flotten zu schließen: „Wir hatten das auch in den alten Verträgen verankert. In der heutigen, digitalen Welt setzen wir weiter auf einen Omnichannel-Absatz. Der Fokus liegt aber eindeutig darauf, unsere Fahrzeuge auch künftig über unser Volvo-Händlernetzwerk zu vertreiben, ergänzt durch verschiedene Direktvertriebsmaßnahmen“, unterstreicht Torben Meyer.