Fiat Panda: Die Quadratur des Kreises

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Der italienische Hersteller schickt die dritte Generation des erfolgreichen Stadtautos ins Rennen. Das Verkaufsziel für Deutschland lautet 20.000 Neuzulassungen im Jahr.

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9.990 Euro kostet der neue Fiat Panda in der Basisversion. (Foto: Fiat)
9.990 Euro kostet der neue Fiat Panda in der Basisversion. (Foto: Fiat)

Eine Mischung zwischen Quadrat und Kreis: Das verbirgt sich hinter dem Kernelement des neuen Panda-Designs – den Squircles. Die Aufgabe der Panda-Entwickler und Designer war es, der dritten Generation des wichtigsten Volumenmodells von Fiat einen modernen Look zu verpassen, ohne dass das Platzangebot und die Funktionalität darunter leiden müssen.

Das ist ihnen gelungen: Das Stadtauto wirkt frischer und sympathischer als sein eher biederer Vorgänger. Das Raumgefühl ist trotz der kompakten Abmessungen des Fahrzeugs erstaunlich gut.

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Auch der Kofferraum kann sich mit einem Ladevolumen von 225 Litern durchaus sehen lassen. Wenn die längs verschiebbare Rücksitzbank in die vorderste Stellung gebracht, erweitert sich die Kapazität auf 260 Liter. 870 Liter stehen zur Verfügung, wenn man die Rücksitze umklappt.

A-Segment ist eng besetzt

Die Erwartungen, die Fiat in das neue Modell setzt, sind hoch: 6,5 Millionen Mal hat sich der erfolgreiche Kleinwagen weltweit seit der Einführung der ersten Generation vor 32 Jahren verkauft – 500.000 „tolle Kisten“ wurden in Deutschland verkauft.

Zirka 20.000 Neuzulassungen traut der Importeur der dritten Panda-Generation pro Jahr in Deutschland zu: „Das A-Segment ist zwar eng besetzt, aber wir gehen davon aus, dass es in den kommenden Jahren wachsen wird“, unterstreicht Martin Rada.

Rund 150.000 Einheiten des Stadtautos, das Fiat-Deutschland-Chef Martin Rada als Wegbereiter im Kleinwagensegment beschreibt, sind noch im Bestand – ein guter Anknüpfungspunkt für den Handel.

Erhältlich ist die dritte Generation des Stadtautos ab 9.980 Euro. Für die preissensiblen Kunden, die im A-Segment reichlich vorhanden sind, bietet Fiat voraussichtlich noch bis zum Jahresende das Vorgängermodell Panda Classic für 6.990 Euro an.

Erhältlich ist der New Panda mit drei verschiedenen Motoren und in drei Ausstattungslinien. Das größte Verkaufspotenzial traut der Importeur ganz klar dem Basismotor zu: einem 1,2-Liter-8V-Benziner, der 51 kW/69 PS leistet. Rund 60 Prozent der deutschen Käufer werden zu ihm greifen, schätzt Fiat. Zumindest in einer Großstadt wie Düsseldorf, wo die Testfahrt des Panda stattfand, reicht die Motorleistung vollkommen.

Kleiner Benziner ist Topseller

Ein Viertel der Kunden werden sich nach Ansicht des Importeurs für den leistungsstärkeren 63 kW/85 PS starken 0,9-8V-TwinAir-Benziner entscheiden. Maximal zehn Prozent traut Fiat dem 1,3-Liter-16 V-Mulitjet-Diesel zu. Auch die geplante Erdgasvariante wird aus Volumensicht nur eine untergeordnete Rolle spielen. Im Herbst soll zudem eine Allradversion des praktischen Stadtautos folgen.

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