Suchen

Hyundai-Rückruf: Airbag kann auslösen

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Jens Rehberg

Über eine halbe Million Einheiten des ersten I30 benötigen weltweit ein Software-Update. In Deutschland geht es um eine fünfstellige Anzahl an betroffenen Fahrzeugen, die in der Vertragswerkstatt vorfahren müssen.

Firmen zum Thema

Hyundai I30 der ersten Generation.
Hyundai I30 der ersten Generation.
(Bild: My New Car Hyundai i30 - August 2009 / My New Car Hyundai i30 - August 2009 / Airwolfhound / CC BY-SA 2.0 / CC BY-SA 2.0)

Hyundai ruft derzeit weltweit über eine halbe Million Einheiten der ersten Modellgeneration des I30 und I30-CW zurück (Modellcode FD). Ursache ist laut einem Sprecher der deutschen Importeurstochter ein mögliches unkontrolliertes Auslösen des Airbags bei Kompaktwagen aus dem Produktionszeitraum 3. Mai 2007 bis 8.Mai 2012.

Offenbar kann es zu einer versehentlichen Aktivierung des Insassenschutzes auch bei langsamen Geschwindigkeiten kommen, wenn es eine Einwirkung auf den unteren Teil der Fahrzeugkarosserie gibt, in dem sich auch das Airbagsteuergerät befindet. Der Fehler sei durch interne Qualitätskontrollen auffällig geworden und habe bisher zu keinen Unfällen geführt, hieß es.

„Das Airbagsteuergerät muss umprogrammiert werden“, kündigte der Sprecher an. Dies dauert laut Hersteller nur etwas mehr als zehn Minuten. Von den knapp 126.000 in Europa betroffenen Fahrzeugen sind den Angaben zufolge 15.362 hierzulande gemeldet. Die Aktion wird im Garantiesystem unter dem Code „91C080“ geführt.

(ID:46346871)

Über den Autor

 Niko Ganzer

Niko Ganzer

Freier Journalist