Seine Stärken spielt der jüngste Toyota-Sprössling zwar vor allem im Stadtverkehr aus, aber auch auf der Autobahn reicht die System-Gesamtleistung von 100 kW/136 PS aus. Um von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen, benötigt der Plug-in 10,8 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h.
Drei verschiedene Fahrmodi
Der Fahrer hat die Möglichkeit, zwischen drei Fahrmodi zu wählen: dem EV-Modus, dem EV-City-Modus und dem HV-Modus. Im EV-Modus fährt das Auto rein elektrisch, bis die Batterie aufgebraucht ist – der Benzinmotor bleibt in diesem Modus ausgeschaltet, solange der Fahrer das Gaspedal nicht zu weit durchtritt.
Der EV-City-Modus eignet sich für den Stop-and-Go-Stadtverkehr: Das Ansprechverhalten des Gaspedals wird gedämpft, und solange es nicht weiter als 90 Grad durchgedrückt wird, fährt der Prius-Plug-in rein elektrisch. Schaltet der Fahrer zusätzlich noch die Eco-Taste ein, werden die Leistungsentfaltung des Antriebs und die Regelung der Klimaautomatik auf einen besonders niedrigen Kraftstoffverbrauch hin getrimmt.
Im Vergleich zum Prius, der bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h in den Hybridmodus wechselt, fährt der Plug-in im EV- und im EV-City-Modus bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 85 km/h rein elektrisch.
Im HV-Modus schließlich funktioniert der Plug-in genauso wie ein normaler Prius. Er fährt Etappen rein elektrisch, und bei Bedarf wird der Benzinmotor zugeschaltet.
Trotz der zusätzlichen Komponenten geht im Innenraum kein Platz verloren. Der Gepäckraum ist mit 443 Litern mickrige zwei Liter kleiner als im Prius und knapp 150 Liter größer als im Opel Ampera. Die Lithium-Ionen-Batterie ist hinter den Rücksitzen angeordnet, während das Ladegerät in der Reserveradmulde positioniert ist. Die Inverter-Konvertereinheit ist im Motorraum untergebracht.
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