Europastrategie Toyota setzt auf Technologieoffenheit und fordert Pragmatismus

Von Julia Mauritz 4 min Lesedauer

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Toyota hat seine künftige Antriebsstrategie für Europa dargelegt. Die Kernbotschaft: Der Hersteller hält an seinem „Multi-Pathway“-Ansatz fest und investiert in eine neue Generation von Hybridantrieben. Auch Wasserstoff und erneuerbare Kraftstoffe bleiben relevant.

Toyota-Europa-CEO Yoshihiro Nakata erklärte, was er unter dem Slogan „Stronger together“ versteht und welchen Weg der japanische Hersteller hin zur emissionsfreien Mobilität einschlägt.(Bild:  Vincent Gorissen Fotografie)
Toyota-Europa-CEO Yoshihiro Nakata erklärte, was er unter dem Slogan „Stronger together“ versteht und welchen Weg der japanische Hersteller hin zur emissionsfreien Mobilität einschlägt.
(Bild: Vincent Gorissen Fotografie)

Mit sieben Pkw-Modellen und drei Nutzfahrzeugen ist das BEV-Angebot von Toyota in Europa mittlerweile durchaus wettbewerbsfähig. Doch während andere Hersteller konsequent Kurs auf die Elektromobilität nehmen, oder diesen gar schon halten, setzt Toyota weiter auf Technologieoffenheit und begründet das mit der Marktrealität.

Nicht in jedem europäischen Land sei die Ladeinfrastruktur so gut ausgebaut wie beispielsweise in Skandinavien oder Deutschland, begründete die Führungsspitze von Toyota Europa das bei einem Corporate Briefing in ihrer Brüsseler Zentrale. Auch die Kundenbedürfnisse unterschieden sich von Region zu Region. Die Plattformstrategie, auf die Toyota setzt, ermögliche es, flexibel auf Marktveränderungen zu reagieren und den Antriebsmix entsprechend schnell anzupassen, hieß es in Brüssel