PSA: Zwei Rückrufe für Kleintransporter

Peugeot Rifter, Citroën Berlingo, Opel Combo und Citroën C3 betroffen

| Autor: Niko Ganzer

Drei PSA-Transportermodelle müssen in die Werkstatt: Der Beifahrer-Sicherheitsgurt soll überprüft und gegebenenfalls ersetzt werden.
Drei PSA-Transportermodelle müssen in die Werkstatt: Der Beifahrer-Sicherheitsgurt soll überprüft und gegebenenfalls ersetzt werden. (Bild: Citroen)

Ein Rückruf für das Modelljahr 2020 des PSA-Transportertrios Peugeot Rifter (Pkw) / Partner (Kastenwagen), Citroën Berlingo und Opel Combo betrifft weltweit eine sechsstellige Stückzahl. „Während des Werkstattaufenthalts wird bei betroffenen Fahrzeugen der Beifahrer-Sicherheitsgurt überprüft und gegebenenfalls ersetzt“, erläuterte ein Konzernsprecher die Abhilfemaßnahme. Stückzahlen nannte er keine. Es liegen aber offizielle Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) vor. Demnach sind von den rund 21.000 einbestellten Opel-Modellen nur 1.735 hierzulande gemeldet.

Das dürfte daran liegen, dass der Rückruf mit dem internen Aktionscode „19-C-130“ lediglich für Fahrzeuge ohne Beifahrerairbag vorgesehen ist. Das gilt auch für die circa 43.000 betroffenen Citroën Berlingo und knapp 50.000 Peugeot Partner und Rifter. In Deutschland sind die Maßnahmen „GZZ“ und „JTA“ für 1.875 bzw. 1.267 Halter relevant.

Fehlerhafte Lenksäule

Deutlich kleiner ist ein weiterer Rückruf für alle oben genannten Modelle sowie den Citroën C3 Aircross. Eine nicht nach Vorgabe hergestellte Lenksäule könnte einen Ausfall der Lenkung zur Folge haben. Ein Austausch des fehlerhaften Teils ist nötig. Dabei geht es nur um einen kurzen Bauzeitraum zwischen 22. Juni und 14. Juli des vergangenen Jahres.

Der überschaubare Umfang liegt laut KBA bei Citroën bei 403 Exemplaren weltweit – davon elf in Deutschland. Der Aktionscode lautet hier „HAR“. Bei Peugeot umfasst der Rückruf „JTV“ weltweit 201 Einheiten, bei Opel sind es 356 im Rahmen der Maßnahme „E19-190492“.

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