Bei knapp 130.000 Fahrzeugen muss die einst illegal eingefüllte Chemikalie R134a durch R1234yf ersetzt werden. Zu den Details hält sich der Hersteller noch bedeckt.
Die Ingolstädter haben einen Rückruf für den A6 Avant gestartet. Bei über 1.400 in diesem Jahr gebauten Fahrzeugen könnte sich der hintere Glasdeckel vom Fahrzeug lösen.
Fehlprogrammierung einiger Assistenzsysteme, fehlerhafte Konstruktion des Riementriebs und ein unsauber verklebtes Glasdach. So lauten die Fehlermeldungen zu den Modellen ASX , Eclipse Cross, Lancer (Sportback) und Outlander.
Das Kommunikationsmodul in nahezu allen aktuellen Volvo-Baureihen benötigt ein Softwareupdate. Im Notfall könnte die Übermittlung der GPS-Position an Ersthelfer gestört sein.
Beide Hersteller rufen in Summe weltweit über 330.000 Fahrzeuge in die Werkstätten zurück. Betroffen sind Modelle mit einem Zweiliter-Ottomotor, der während der Fahrt absterben könnte.
Mazda bereitet parallel drei Aktionen für Selbstzünder der Baujahre 2012 bis 2018 vor. Eine davon betrifft auch Europa, weltweit sind über 620.000 Fahrzeuge betroffen.
Wegen insgesamt vier Aktionen müssen Modelle von A- und E-Klasse zu den Vertragspartnern. Beim Kompaktmodell sind Brems- und Lichtanlage die Schwachstellen, Fußgängerschutz und Bereifung bei den größeren Geschwistern.
Toyota hat einen Rückruf für den C-HR gestartet. Bei über 1.500 in Deutschland registrierten Crossover-Modellen wurden die Radlager der hinteren Achse unter Umständen nicht mit dem erforderlichen Drehmoment befestigt.
Aufgrund eines Softwarefehlers könnten bei einem Unfall keine Sprachverbindung zur Notrufzentrale aufgebaut und keine Fahrzeugdaten übertragen werden. Das Update erfolgt über eine mobile Datenverbindung.
Über 54.000 Kompakt-SUVs der Marken VW und Audi mit Handschaltung und 1.0 TSI-Motor droht bei kalter Witterung ein ungewolltes Lösen der elektrischen Parkbremse. In Deutschland sind mehr als 12.000 Einheiten betroffen.
Die Kölner rufen insgesamt 16.700 Modelle von Edge, Mondeo, S-Max und Galaxy zu den deutschen Vertragspartnern. Bei den Fahrzeugen mit dem Zwei-Liter-Aggregat kann sich die Riemenscheibe des Klimakompressors lösen
Bei Fahrzeugen des Modelljahres 2018 könnte ein nicht den Vorgaben entsprechendes Haubenschloss verbaut sein. Deswegen holen die Rüsselsheimer in Deutschland rund 4.000 Fahrzeuge in die Werkstätten.
Über 5.200 Citroën C4 Picasso sowie Peugeot 3008, 308 und 5008 müssen zu den Vertragspartnern in die Werkstatt. Dort bekommen sie ein Update der Motorsteuerung. Das KBA überwacht die Aktion.
Die Kölner rufen aktuell 2.650 Einheiten von Ecosport und Focus in die deutschen Vertragswerkstätten. Es gibt Probleme mit dem Fahrwerk und der Kindersicherung.
Während die Gefahr eines Ausfalls der Scheibenwischer zunächst beim Outlander und nun beim ASX gebannt wurde, läuft es bei einem Problem mit der Türverriegelung und der ECU genau anders herum. Der ECU-Tausch steht zudem noch beim Lancer an.
In Deutschland müssen 40.000 spanische Kleinwagen für maximal zwei Stunden in die Werkstatt, weil nach einem Unfall möglicherweise die Türen verschlossen bleiben. Weltweit sind mehr als 260.000 Einheiten des Seat Ibiza betroffen.
Die Kleinstwagen der Baujahre 2011 und 2012 müssen für etwa eine Stunde in die Vertragswerkstatt. Weltweit sind 52.200 Einheiten des Kia Picanto betroffen, deutschlandweit 6.369.
Beim Kompakt-SUV ASX kann sich das Auspuff-Endrohr selbstständig machen und die Feststellbremse schwächeln. Letzteres Problem betrifft auch den großen Bruder Outlander. Wie groß das Bremsen-Problem hierzulande ist, ist noch nicht bekannt.
Eine größere Aktion wegen gleich mehrerer Probleme im Bereich Bremse und Dieselmotor sowie eine kleinere wegen möglichem Kraftstoffverlust stehen aktuell in den Vertragsbetrieben an.
Weil ein Kabelbaum auf Höhe des Getriebes beschädigt werden könnte, bekommen in diesen Tagen knapp 6.500 Halter in Deutschland Post. Die Aktion beim Vertragspartner kann bis zu einem Tag in Anspruch nehmen.
B-Klasse, E-Klasse (Cabrio), CLA, CLS, GLE (Coupé), GLS und AMG GT stehen diesmal auf der To-Do-Liste der Vertragspartner. Problemzonen sind die hinteren Bremssättel, das Beifahrer-Sitzkissen und die Isofix-Konsole.
Der Rüsselsheimer Hersteller ruft in Deutschland rund 7.400 Fahrzeuge zu seinen Vertragspartnern. Beim Elektroauto kann die Lenksäule blockieren, beim Mittelklasse-Modell Kraftstoff austreten.
Die Transporter-Drillinge von Citroën, Peugeot und Toyota inklusive der zur Personenbeförderung vorgesehene Derivate benötigen eine Kontrolle des Ölverschlussstopfens sowie ein Softwareupdate.
Neben der altbekannten Problematik mit Takata-Airbags bei diversen Konzernmodellen müssen sich Jeep-Werkstätten um eine fehlerhafte Verriegelung der Rücksitzlehne beim Compass kümmern.
Der BMW-Konzern hat einen Rückruf für den Mini Countryman gestartet. Bei dem Kompakt-SUV besteht eine erhöhte Gefahr der Beschädigung der Kraftstoffhochdruckpumpe bei einem Frontalcrash.
Die Hintergrundbeleuchtung des Warnblinkschalters und das optionale Ausstiegsassistenzsystem benötigen jeweils eine korrigierte Software. Über 2.000 Transporter müssen zu den deutschen Vertragshändlern.
Die Baureihen 1er bis 4er müssen laut Kraftfahrt-Bundesamt überprüft werden. Ob die Behörde die Maßnahme der Münchner überwacht, ist noch nicht entschieden. Laut BMW handelt es sich um eine schon länger laufende Serviceaktion.
Auf Stellantis-Partner kommt viel Arbeit zu. Weil gesetzliche Anforderungen hinsichtlich HU-Durchführung und OBD-Daten nicht erfüllt werden, stehen mehrere Rückrufe an. Opel ist in allen Fällen beteiligt, teilweise gemeinsam mit Citroën, Fiat, Peugeot und Toyota.
Die Fehlermeldung klingt vertraut: Diversen Baureihen mit Ecoboost-Benzinmotor und Schaltgetriebe droht ein Bruch der Kupplungsdruckplatte und schlimmstenfalls ein Brand. Anders als 2018 geht es diesmal um jüngere Baujahre.
DACH-Vertriebschef Hans Jörg Klein bittet Kuga-Halter und solche, die es gerne wären, um Geduld. Eine Lösung für das Problem mit dem Hochvoltspeicher werde wohl „eher Monate als Wochen“ dauern. Zum Trost verspricht er Service- und Tankgutscheine.
Seit einigen Wochen holt der Hersteller wieder 145.000 Fahrzeuge in Deutschland zur Kontrolle des AGR-Kühlers in die Vertragswerkstätten. Das Problem begleitet die Münchner seit 2018.
Auf die Ford-Vertragsbetriebe kommt zu Jahresbeginn eine Menge Arbeit zu. In 56.000 Fahrzeugen müssen sie einen Sensor für den Kühlmittelstand nachrüsten, was bis zu 4,6 Stunden dauern kann.
Der Daimler-Konzern bittet demnächst über 1,5 Millionen Halter von Fahrzeugen der Mercedes C- und E-Klasse sowie des CLK und des CLS in die Werkstatt. Nur eine Minderheit benötigt laut dem Hersteller aber tatsächlich eine Reparatur.
Nahezu die komplette Modellpalette der Schweden muss wegen Problemen mit dem Ansaugkrümmer in die Vertragsbetriebe. Die Aktion findet in mehreren Etappen statt. Weltweit geht es um über 500.000 Fahrzeuge.
Um ein mögliches Problem mit dem Bremskraftverstärker zu beseitigen, müssen zahlreiche PSA-Baureihen mit dem Dreizylinder-Turbobenziner in deutschen Vertragswerkstätten erscheinen. Der Hersteller nennt dazu jedoch eine viel niedrigere Zahl als das das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA).
Ein Rückruf für gut 3.900 Transporter in Deutschland verursacht einen bis zu fünf Stunden dauernden Werkstattaufenthalt der betroffenen Ducato-Modelle. Zu den PSA-Geschwistern gibt es noch keine Behördenmeldung.
BMW weitet einen Rückruf wegen Brandgefahr aus. Zu den 1,6 Millionen Fahrzeugen aus dem vergangenen Jahr kommen weitere 232.000 Modelle dazu. Betroffen ist nahezu das gesamte Selbstzünder-Portfolio der Münchener aus den Jahren 2010 bis 2017.
In Deutschland müssen knapp 5.000 Halter ihre C- und E-Klasse-Fahrzeuge sowie GLC und CLS für sieben Stunden in der Vertragswerkstatt abgeben. Ansonsten droht ein Motorschaden.
Auf die Toyota-Werkstätten wartet viel Arbeit. Der Toyota Proace ab dem Jahrgang 2016 kann eine Fülle von technischen Problemen haben – von einer kaputten Kraftstoffleitung bis hin zum Gurtversagen. Welche Probleme tatsächlich vorliegen, muss sich im Einzelfall zeigen.
Für diverse Modellreihen von Audi, Cupra, Seat, Skoda und VW steht ein Rückruf wegen erhöhter Brandgefahr an. In Deutschland müssen mindestens 40.000 Einheiten zwei Mal in die Vertragswerkstätten.
Nach dem Audi A3 werden nun auch die Modelle VW Caddy, Eos, Golf, Golf Plus, Jetta und Scirocco sowie Skoda Octavia und Superb für ein Softwareupdate in die Vertragswerkstätten gerufen. Seat ist dieser Rückruf nicht bekannt.
Vor der Terminvereinbarung mit der Vertragswerkstatt sollen Fahrzeughalter die Festigkeit der Fixierung des Bauteils selbst überprüfen. Wie schon vor sechs Monaten droht bei tausenden VW Tiguan ein Ablösen des Dachspoilers während der Fahrt.
Die Mitsubishi-Modelle Space Star, Lancer, Outlander und ASX benötigen ein Softwareupdate, weil das Fahrzeug an der Ampel stehen bleiben könnte. Allein in Deutschland sind 97.000 Einheiten betroffen.
Wie schon vor sieben Jahren muss eine größere Anzahl an BMW-Modellen der Baureihen 5er und 6er wegen eines Problems mit der Batterieplusleitung in die Werkstatt. Die Aktion ist vorerst auf einige europäische Länder begrenzt.
Großer Rückruf beim Münchner Hersteller: Problemzone ist ein Gebläseregler. Betroffen sind alleine in Deutschland rund 430.000 3er-Einheiten aus den Baujahren 2004 bis 2012.
Wegen möglicher Verunreinigungen der Batteriezellen besteht bei mehreren Modellreihen des Münchner Autobauers ein erhöhtes Brandrisiko. Ein Drittel der weltweit betroffenen 26.700 Einheiten befindet sich in Kundenhand, für den Rest gilt ein Auslieferungsstopp.
Mindestens drei Volkswagen-Konzernmarken haben wieder einmal Probleme mit einem Motor. Zahlreiche Baureihen mit dem EA211-Aggregat müssen für ein Softwareupdate in die Werkstatt. In Deutschland geht es um 12.500 Fahrzeuge.
Die Modelle Cherokee, Renegade und Wrangler müssen in die Vertragswerkstatt. Probleme gibt es mit der Neunstufen-Automatik, der Anhängerkupplung und dem Airbag beziehungsweise dem Gurtstraffer.
Eine größere Aktion wegen gleich mehrerer Probleme im Bereich Bremse und Dieselmotor sowie eine kleinere wegen möglichem Kraftstoffverlust stehen aktuell in den Vertragsbetrieben an.
Ein bereits bekanntes Abnutzungsproblem im 1,2-Liter-Konzernbenziner löst nun mehrere Aktionen bei Opel, Peugeot und Citroën aus. Weltweit müssen in Summe über 680.000 Einheiten zu einem Softwareupdate oder für Reparaturarbeiten in die Vertragsbetriebe.
Insgesamt 9.400 Fahrzeuge mit Vierzylinder-Ottomotor benötigen einen Check der Ölversorgung des Turboladers. Insgesamt laufen zwei Rückrufe, die sich auf zahlreiche und ganz verschiedene Modelle beziehen.
Bei rund 3.900 Einheiten des Ford Focus mit Zweiliter-Selbstzünder und Automatikgetriebe muss in deutschen Vertragsbetrieben der Motorkabelstrang überprüft werden.
Bei knapp 28.000 Exemplaren des Ford Kuga Plug-in-Hybrid kann im Extremfall selbst nach Verlassen des Fahrzeugs ein Brand auftreten, wenn der Hochvolt-Stecker des Batterielademoduls beschädigt ist.
Citroën, DS und Opel rufen auch in Deutschland Fahrzeuge wegen der gefährlichen japanischen Airbags zurück. In welchem Umfang, wollen sie nicht sagen. Klarer ist die Dimension eines Rückrufs für die Kleintransporter-Familie des Konzerns, der ebenfalls dem Insassenschutz dient.
Über 76.000 Fahrzeuge der Baureihen A6 bis A8 müssen bei Audi weltweit in die Vertragswerkstatt, weil das 4.0-TFSI-Aggregat absterben könnte. In Deutschland ist eine fünfstellige Zahl von Fahrzeugen von der Aktion betroffen.
Weil das Markenemblem auf Chrysler- und Dodge-Lenkrädern beim Auslösen des Airbags zum Geschoss werden kann, ruft der Hersteller weltweit über 1,2 Millionen Fahrzeuge zurück. Davon sind 6.000 in Deutschland registriert.
Weltweit über 270.000 Exemplare der Baureihe 205 benötigen wegen erhöhter Brandgefahr ein Software-Update des Motorsteuergeräts. Allerdings gibt es noch Unklarheiten.
Fast 2.200 Exemplare des neuen Crossovers der Seat-Tochtermarke benötigen weltweit eine nachträgliche Konfiguration verschiedener Assistenten. Es ist der erste Rückruf für das Modell.
Auch die spanische VW-Tochter muss bei Altea, Toledo und Leon das Steuergerät für die Sicherheitsassistenten ABS und ESP überprüfen. Zuvor hatten schon Audi, Skoda und VW Fahrzeuge wegen ähnlicher Probleme überprüft.
Knapp 5.800 Elektro-SUVs müssen zur Kontrolle und für ein Softwareupdate in die Vertragswerkstatt. Ein kleiner Teil benötigt auch eine Reparatur des Hochvoltbatteriesystems.
Ein Großteil der Fahrzeuge entfällt auf die Aktion „27H2“ wegen möglicher Brandgefahr von Modellen mit Mild-Hybridsystem und Zweiliter-TFSI-Ottomotor. Weitere Rückrufe gibt es für Audi A6, A8, Q7 und den TT.
Vom Peugeot 208, 2008, 3008 und 508 sowie vom DS3 Crossback und DS7 müssen in Summe über 1.100 Fahrzeuge wegen erhöhter Unfallgefahr in deutsche Vertragswerkstätten.
Die Rüsselsheimer rufen in Deutschland 4.300 Vivaros zurück in die Werkstatt, die Franzosen 3.800 Espace- und Trafic-Modelle. Es geht um einen möglichen Riss in der Abgasrückführungsleitung.
In der A-Klasse könnten zu lange Stoßdämpfer die Bremsschläuche übermäßig beanspruchen. Bei CLS, C- und E-Klasse droht eine Sicherungsmutter das Lenkgetriebe zu blockieren.
Über 42.000 Modelle mit Zweiliter-Dieselmotor droht wegen eines überhitzten Motors ein Ölverlust. Die Vertragspartner müssen das Motorsteuergerät neu kalibrieren. In einer weiteren Aktion muss bei 2.900 Focus RS die Zylinderkopfdichtung oder sogar der gesamte Zylinderkopf getauscht werden.
Knapp 21.000 Einheiten des 3ers, Z4, sowie der M-Versionen des X3 und X4 droht weltweit ein Lenkradschiefstand und Schiefziehen des Fahrzeugs. Davon sind rund 1.300 in Deutschland unterwegs.
Wie schon 2019 rufen die beiden Marken die Baureihen A4 bis A7, sowie den Tiguan mit schwenkbarer Kupplung zurück. Die Fahrzeugverbindung könnte sich lösen.
Für knapp 1,3 Millionen Diesel der Baureihen Amarok, Crafter, Polo, T5 und Touareg kündigt das KBA Softwareupdates wegen einer unzulässigen AGR-Reduktion an.